EVA ist ein Jugendfestival mit Konzerten und bekannten Bands - aber es ist noch mehr als Party: EVA will zum Engagement für Frieden und Versöhnung, soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung verführen. Und: EVA will Sozial-, Umwelt- und Friedens-Projekte von jungen Menschen vorstellen, vernetzen und würdigen. EVA fragt nach der Verantwortung für andere Menschen. Interessierte Projekte können ihre Teilnahme im Internet anmelden unter www.eva2008.de. Bereits ab Januar 2008 ist EVA auf Tour durch Deutschland und bietet Jugendgruppen in verschiedenen Städten Workshops rund um das Thema Verantwortung an - so eben auch, noch vor der offiziellen Eröffnung der Jugendkirche, in Hamburg.
Der Weg zu Hamburgs erster Jugendkirche war lang
Erste Planungen gab es bereits im Jahr 2000. Erst durch eine Gemeinschaftsaktion der Kirchenkreise Altona, Blankenese, Niendorf und Pinneberg konnte das 290'000 Euro teure Projekt finanziert werden. Und immer wieder die gleichen Fragen: Warum brauchen wir eine Jugendkirche? Welche Voraussetzungen braucht eine Jugendkirche? Was passiert in einer Jugendkirche?
Die Jugendarbeit auf Gemeindeebene ist in den letzten Jahren immer stärker von Einsparungen betroffen gewesen. Die Mitarbeitenden, die es noch gibt, sind mit der Betreuung der immer noch zahlreichen Ehrenamtlichen und den Veranstaltungen vor Ort - zu denen auch zunehmend Jugendgottesdienste gehören - voll ausgelastet. Jugendliche wachsen heute nicht mehr in festgefügten Milieus auf, sondern in jugendkulturellen Szenen, die schnell wechseln.
Die Jugendkirche möchte genau da anknüpfen: Eine Jugendkirche kann das gemeindliche Angebot für Jugendliche ergänzen. Durch ein übergreifendes zielgruppenorientiertes Angebot, das mit seinem Raum, seiner Kultur und seinen Angeboten soll eine Jugendkirche die Möglichkeit eröffnen, neugierige Jugendliche anzusprechen oder durch Events und bestimmte Angebote für und mit Schulen neue

Kontakte zu knüpfen.
Das Konzept einer Jugendkirche wird darüber hinaus auch junge Menschen ansprechen, die zwar Mitglieder der Kirche sind, aber von ihren Angeboten keinerlei Gebrauch machen, da sie in der Kultur und Sprache, wie sie in unseren Kirchengemeinden gepflegt wird, nicht zu Hause sind. Jugendkirche ist ein missionarisches Projekt: Die Jugendlichen sollen in ihrer Lebenswelt mit ihrer Sprache und Kultur ernst genommen werden. Die Jugendkirche wird sich darum bemühen, das Evangelium in der Formen- und Bildsprache junger Menschen, in ihrer Kultur und mit ihren Worten zu verkündigen.
Der zukünftige Kirchenkreis besitzt geografisch kein Zentrum. Die Jugendkirche wird deswegen nie zentral und für alle gleich gut erreichbar sein können. Sie muss aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden sein und in der Nähe von Orten liegen, die den Jugendlichen bekannt sind und die in der Lebenswelt Jugendlicher eine Rolle spielen. Die Jugendkirche muss als solche erkennbar sein.
Der Altarraum mit Bronzekreuz, Kanzel und Taufbecken blieb erhalten, doch sind dort statt harter Holzbänke bequeme Stühle und Sofas. In der umgestalteten Bugenhagenkirche wird es ab diesem Wochenende neben von Jugendlichen veranstalteten Gottesdiensten auch Musicals, Ausstellungen, Konzerte, Theaterstücke und Kinofilme geben. Bischöfin Maria Jepsen kommt zur Eröffnung. Natürlich wird der Pastor an der Jugendkirche eingeführt, und die Band 'Bodenpersonal' wird für die musikalische Begleitung sorgen.
Im Foyer gibt es ein Bistro, und an der Decke hängen Träger für Licht- und Tonanlagen - die werden nach der Eröffnung am Freitag, 18. April (20 Uhr) dann die Kirche in neuem Lichte erscheinen lassen, während im Anschluss ein Konzert mit "Neue Farben" aus Hamburg stattfinden wird. "Die Band konnte schon ein paar kleinere und grössere Erfolge für sich verbuchen", bestätigt Zeidler.

ERÖFFNUNG:
Ort: Die Jugendkirche Hamburg, Stadtteil Groß Flottbek
Datum: 18.04.2008
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Kontakt: Pastor Robert Zeidler:
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* Fon: 040.800 500 38
* Fax: 040.800 500 97