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Freitag, 30. Juli 2010
JUGENDKIRCHE pierre sein FILMTIPp 11-07 PDF Drucken
Geschrieben von pierre roh   
Freitag, 9. November 2007
november 2007
KÖNIGREICH ARKTIS
USA 2007, Regie: Adam Ravetch, Sarah Robertson

Der Film erzählt eine Geschichte über besonderen Familienzusammenhalt, in der Mut und aussergewöhnlicher Überlebensinstinkt gezeigt werden. Sie nimmt Zuschauer jeden Alters mit auf eine abenteuerliche Reise in das Reich aus Eis am Ende der Welt.

Dort machen das Eisbärmädchen Nanu und das Walrossmädchen Seela ihre ersten Schritte in eine neue Welt, in der die alten Überlebensgewohnheiten ihrer Vorfahren vor Veränderungen stehen.
 
Über 15 Jahre wurde an der Fertigstellung des Films gearbeitet, der in atemberaubenden und gefühlvollen Bilder die Schönheit aber auch die Gefahren zeigt, die an diesem beeindruckenden und mysteriösen Ort der Erde zu finden sind.

Realistisch, spannend und hautnah begleitet die Kamera die zunächst noch kleinen, süssen und hilflosen Jungtiere Nanu und Seela, die von ihren Müttern liebevoll beschützt und im Kreise ihrer Cousins, Grossmütter, Grossväter, lieber Tanten und böser Onkel auf das Überleben vorbereitet werden.

Nahezu heldenhaft entwickeln sie sich zu überlebenswilligen Giganten, umgeben von Polarfüchsen, Seehunden, Möwen, anmutigen Narwalen und Dickschnabellummen. Nanus und Seelas Familien mögen in der Natur Rivalen sein, doch eines haben sie gemeinsam - sie müssen sich der Natur anpassen und neue Wege gehen. So schnell der Winterspeck sie tragen kann.

KÖNIGREICH ARKTIS wird präsentiert von der Aktion "Rettet unsere Erde", dem Klimaschutz-Bündnis der Umweltverbände BUND http://www.bund.net , Greenpeace http://www.greenpeace.de und WWF http://www.wwf.de.
   
VERWÜNSCHT (Enchanted)
USA 2007, Regie: Kevin Lima
Darsteller: Amy Adams, Patrick Dempsey, James Marsden, Susan Sarandon, u.a.
 
Was passiert, wenn die klassische Disney Märchenwelt auf die harte Realität von New York City prallt? Eine ungewöhnliche, doch absolut hinreissende romantische Komödie in der Tradition von DIE BRAUT, DIE SICH NICHT TRAUT.

Die bildschöne Prinzessin Giselle (Amy Adams) wird kurz vor ihrer Hochzeit mit Prince Charming (James Marsden) von der bösen Königin (Susan Sarandon) aus ihrem magischen Zeichentrick-Reich voller Musik und niedlicher Tiere verbannt und - Strafe aller Strafen! - in die knallharte Realität des Manhattan von heute geschickt.

 In ihrem glitzernden Prinzessinnen-Outfit steht sie am Times Square und versteht die Welt nicht mehr. Doch damit nicht genug, trifft sie dort doch als Erstes auf den Scheidungsanwalt Robert (Patrick Dempsey).

Giselle erkennt schnell, dass "… und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende" an diesem Ort kaum mehr bedeutet als eine Floskel aus einem Märchen … Nach dem Kult um die Piraten werden nun Prinzessinnen auf eine ganz neue Art und Weise gezeigt - das absolute Highlight von Walt Disney Pictures zu Weihnachten 2007.

ACROSS THE UNIVERSE
USA 2007, Regie Julie Taymor
Die Hauptrollen spielen Newcomer Jim Sturgess ("The Other Boleyn Girl") und Evan Rachel Wood ("Krass").

Von den Docks in Liverpool bricht der Hafenarbeiter Jude (JIM STURGESS) auf ins kreative, psychedelische Greenwich Village in New York und erlebt in den USA die brisante politische Zeit Mitte der 60er Jahre mit Rassenunruhen, Martin Luther King und den Auswirkungen des Vietnamkrieges.

In einer bunt gemischten WG trifft Jude mit seinem neuen Freund Max (JOE ANDERSON) auf Gleichgesinnte, eine Gruppe von Musikern und freischaffenden Künstlern, mit denen er die Underground-Bewegung New Yorks mit all ihren bewusstseinserweiternden Facetten kennen lernt.

Als Anführer entpuppen sich "Dr. Robert" (BONO/ U2) and "Mr. Kite" (EDDIE IZZARD). Endlich fühlt sich Jude frei und kann seiner grossen Leidenschaft nachgehen: der Malerei. Als er schliesslich Max’ hübscher Schwester Lucy (EVAN RACHEL WOOD) begegnet, ist es um ihn geschehen. Er und Lucy scheinen unzertrennlich, bis die Wirren der Anti-Kriegs-Demonstrationen die beiden auseinander treiben...

Wunderbar skurril und theatralisch erzählen Regisseurin Julie Taymor ("Frida", "Titus" und das Broadway-Musical "The Lion King") und die Drehbuchautoren Dick Clement & Ian La Frenais ("Die Commitments") die wilde Liebesgeschichte von Jude und Lucy.

In dem von den 60erJahren inspirierten Musical, bei dem u.a. BONO, SALMA HAYEK und EDDIE IZZARD sowie JOE COCKER einen Cameo-Auftritt haben, werden insgesamt 33 legendäre Songs der Beatles, die eine ganze Generation geprägt haben, wie u.a. "Hey Jude," "I Am the Walrus," und "All You Need is Love" von einem grandiosen Cast performt.

DER KLANG DES HERZENS
USA 2007, Regie: Kirsten Sheridan
Darsteller: Freddie Highmore, Robin Williams, Jonathan Rhys-Meyers, Keri Russell, u.v.a.

Lyla (Keri Russell) ist eine Ausnahme-Cellistin, Louis (Jonathan Rhys-Meyers) ein irischer Rockmusiker. Eine einzige Nacht über den Dächern von New York verändert für beide alles. Aber Lylas ehrgeiziger Vater trennt die Liebenden voneinander. Und als sie hochschwanger verunglückt, lässt er Lyla in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten.

Jahre später schlägt sich ein kleiner Junge (Freddie Highmore) als Strassenmusiker durch den Big Apple. Er nennt sich August Rush und erfreut mit seinem Talent nicht nur Passanten, sondern erregt auch die Neugier des Vagabunden Wizard (Robbin Williams).

Doch klingende Münzen im Gitarrenkasten interessieren den kleinen August nicht. Was ihn antreibt sind die Stimme seines Herzens und der sehnsüchtige Wunsch, irgendwo da draussen seine Eltern, die er nie kennen gelernt hat, auf sich aufmerksam zu machen...

Vor der Kulisse New Yorks zaubert Regisseurin Kirsten Sheridan ein modernes Märchen zum Dahinschmelzen. Neben Osar-Preisträger Robin Williams und den Shootingstars Keri Russell und Jonathan Rhys-Meyers verblüfft vor allem Freddie Highmore in der Titelrolle.

KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT
Frankreich 2006, Regie: Philippe Lioret
Darsteller: Mélanie Laurent, Kad Merad, Julien Boisselier, Isabelle Renauld, u.a.

Als Lili aus einem längeren Sommerurlaub nach Hause zurück kehrt, ist sie sehr betroffen, ihren Zwillingsbruder nicht vorzufinden. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit dem Vater sei er abgehauen, berichtet ihr die Mutter.

Lili versucht auf allen erdenklichen Wegen, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Doch er reagiert nicht auf ihre Nachrichten auf seiner Mailbox und auch seine besten Freunde können nicht weiterhelfen.

Lili ist verzweifelt, verliert den Appetit und versinkt in Depressionen. Da bekommt Lili überraschend eine Postkarte mit der beruhigenden Mitteilung "Keine Sorge, mir geht’s gut". Nach weiteren Ansichtskarten aus verschiedenen französischen Orten macht Lili sich auf, ihren Bruder zu finde.

"Keine Sorge …" ist ein Film der leisen Töne. Aus grosser Nähe und mit präziser Sorgfalt zeichnet er das Porträt einer Durchschnittsfamilie, die zwar zusammen, aber doch nebeneinander her lebt. Die Zwillinge waren sich gegenseitig eine wesentliche Stütze in diesem Gefüge, so dass das Fehlen des Bruders für Lili unweigerlich in eine schwere Krise führt.

Die Eltern wollen ihrer Tochter zwar helfen, sind aber letztlich auch hilflos und überfordert. Sprachlosigkeit, fehlende Kommunikation und mangelnde Offenheit kennzeichnen die Familiensituation.

Dank der grossartigen Leistung der jungen französischen Nachwuchsschauspielerin Melanie Laurent in der Rolle der Lilli und des in Frankreich als Komiker bekannten Kad Merad, der den Vater spielt, ist ein ebenso sehenswerter wie nachdenklich stimmender Film entstanden, den man so schnell nicht vergisst.
 
 
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