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Neue Internetplattform in Basel - auch für die Jugendkirche |
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Geschrieben von pierre roh
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Freitag, 17. August 2007 |
Mit einem neuen Internetauftritt erhöhen die Kirchen in Basel ihre Attraktivität für Jugendliche. Die neue Seite ging vor kurzem online.
Vom Seelsorge-Chat bis zu aktuellen News aus dem Bereich Jugend und Glaube, von der Auseinandersetzung mit Glaubensthemen bis zur Jobbörse, vom File-Sharing für die Jugendarbeit bis zur "Event"-Line mit allen kirchlichen Jugendanlässen auf einen Blick, dazu viel Platz für Pfarreien, Fachstellen und Projekte - es ist eine grosse Palette, welche unter dem Dach von "kja-basel" ("für katholische Jugendarbeit Beider Basel") zusammenkommt.
Bedürfnisse aufnehmen
Vorläuferin des neuen Portals war die Homepage der Juseso im Dekanat Liestal. Sie war seit Jahren die meistbesuchte Jugendsite einer schweizerischen Landeskirche. "Als Alleinbetreiber kam ich an technische und zeitliche Grenzen", sagt Jugendseelsorger Thierry Moosbrugger, "und die Erfahrungen zeigten, dass wir einige Bedürfnisse von Jugendlichen gar nicht aufnehmen konnten." Da machte es Sinn, mit Basel-Stadt eine gemeinsame Seite aufzubauen.
Pfarreien sollen Mitwerben

Thomas Gander, Leiter der städtischen Kinder- und Jugendfachstelle "ecco!", hebt den Fachbereich der Seite hervor: "Die Pfarreien haben die Möglichkeit, ihre Aktivitäten auf einer beliebten Seite zu präsentieren, und dies mit einem hohen Mass an Individualität." Gander weist auf die Neuartigkeit des Projekts hin und erinnert daran, dass mittlerweile national arrivierte Projekte wie der sms-Adventskalender "smas.ch" in der Region Basel geboren wurden.
Wissenshunger auf Glaubensfragen
Die neue Jugendseite enthält auch theologische Inhalte. "Wir begegnen immer wieder einem grossen Wissenshunger junger Menschen, was Glaubensfragen betrifft. Mit dem Bereich Roots wollen wir deshalb einige Eckpunkte des Glaubens jugendgerecht und differenziert darstellen. Dabei betreiben wir weder schwarz-weiss-Malerei noch philosophische Spekulationen, sondern gehen von dem aus, was man so im ersten Semester des Theologie-Studiums lernt", verspricht der Theologe Thierry Moosbrugger, und ergänzt: "Wir nehmen uns ernst, aber nicht ernster als nötig, deshalb haben wir ein kleines Anti-Aggressions-Tool auf unserer Seite versteckt - mit einem kleinen Augenzwinkern.“ Wie man es findet, wollte Gander nicht verraten. |