Haupt Menu
Home
News & Infos
Archiv
Suchen
JuKi Links
Bewegungsmelder
Jukis
Über uns
Disclaimer
Fun Zone
Flash eCards
Games & Fun
Home arrow News & Infos arrow Archiv arrow Mit Jugendkirche gegen Gewalt in Fussballstadien 2
Freitag, 3. September 2010
Mit Jugendkirche gegen Gewalt in Fussballstadien 2 PDF Drucken
Geschrieben von pierre roh   
Freitag, 10. August 2007
 
"Jesus heilt" proklamiert das Transparent, das fromme HSV-Fans so gerne im Stadion emporhalten und auch immer zu Auswärtsspielen mitnehmen. Die Mitglieder des christlichen Fanclubs "Totale Offensive" werden, wenn die Bundesliga am Wochenende startet, wieder singen, anfeuern, mitfiebern - und sich einmischen, falls Gewalt in der Luft liegt - nicht wegsehen, sondern handeln.

 
Christliche Fans von Bundesligaclubs bilden vermehrt eigene Clubs.
Sie feuern ihre Mannschaft an - und stehen mit ihrer Zivilcourage gegen Gewalt.
 
Hertha BSC bei Total Offensive dabei
Die Weltmeisterschaft in Deutschland hat gezeigt, mit welcher Begeisterung und Leidenschaft die Fans in den Stadien und vor Grossleinwänden gemeinsam feiern konnten. Die Menschen überwanden soziale, kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede, alle lebten friedlich die schönste Nebensache der Welt undn diese freidliche Atmosphäre sollte auch in die Regional- uznd Bundesliga hinübergerettet werden.
 
Der vor zwei Jahren gegründeten "Totalen Offensive" gehören mittlerweile mehr als 300 Mitglieder an; sie ist bereits einer der grössten offiziellen HSV-Fanclubs. Die Fans stammen aus mehr als 50 Gemeinden von Freikirchen und Landeskirchen, Protestanten und Katholiken. Ihr Anliegen - neben der Werbung für Jesus: Alkoholismus und Gewaltbereitschaft in den Stadien und darum herum bekämpfen.
 
Ziel ist es, Spieler, Trainer, Zuschauer und Schiedsrichter für mehr Toleranz untereinander zu gewinnen. Dazu gehört nicht nur der nötige Respekt auf dem Platz. Vielmehr muss auch allgemein vermittelt werden, was die Sportart Fussball überhaupt bedeutet. Werte wie Verantwortung, Akzeptanz, Mitgefühl, Freundschaft, Fairness und Mannschaftsgeist sind wichtige Grundelemente, die in den Vordergrund müssen.

"Unser Fanclub hat das Ziel, Menschen im Umfeld des HSV zu helfen, die ihren Alltag nicht mehr gesund bewältigen können, weil sie Probleme mit Suchtstoffen haben", schreibt die „Totale Offensive“ in ihrer Broschüre. Der Vizepräsident kennt einen Fan, der mit den Christen zum UEFA-Cup-Spiel nach Kopenhagen fuhr. Weil bloss zwei Bier erlaubt waren, übergab er sich nicht - zum erstenmal bei einer Auswärtsfahrt.

Zwei Ableger hat die "Totale Offensive" bereits, in Berlin und Dresden. Geträumt wird von einem bundesweiten Netzwerk, in dem es um weit mehr als Fussball gehen soll. Zu Heimspielen nehmen die HSV-Fans häufig auch Kinder aus sozialen Problemvierteln mit. Der Club kümmert sich regelmässig um diese Jugendlichen, um ihr Abgleiten in den Drogenkonsum zu vermeiden. Dazu laden die Christen etwa vor den Spielen zu pädagogisch aufbereiteten Shows ein.

Die "Totale Offensive" mischt sich ein, wenn gepöbelt wird. Zero Tolerance gegen Rassismus und Beleidigungen. Früher hatte auch der HSV Probleme mit Hooligans. Dass moderne Stadien ganze Familien anziehen und die Polizei gewaltbereite Fans besser überwacht, trägt zur Beruhigung bei. Die fussballbegeisterten Christen setzen auf die mässigende Wirkung der Evangeliums-Botschaft.

Als "äusserst positiv und vorbildlich" bezeichnet Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fussball-Bundes (DFB), die Offensive der Hamburger Christen. "Fans, die mit Zivilcourage den frevelhaften Parolen und Taten von Wirrköpfen entgegen treten, sind enorm wichtig", sagt Zwanziger. Er sei dankbar, wenn die Christen einen Beitrag zu Respekt, Toleranz, Friedfertigkeit und Fröhlichkeit in den Rängen leisteten.
 
Unterstützung erhält Theo Zwanziger von Professor Gunter A. Pilz, Soziologe und renommierter Fanforscher. "Das Wichtigste im Kampf gegen Rassismus und Gewalt ist, dass die Fans selbst etwas tun und dabei von den Vereinen unterstützt werden", sagt Pilz. Dies sei viel effektiver als teure Polizeieinsätze.

Eduardo Ribeiro sieht sich als Fussballer GottesTotale Offensive-Mitglied Uwe Stolzenburg kann sich noch gut an das letzte Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen erinnern, dem grossen Nordrivalen. Auf der Hinfahrt stiegen lautstarke, provokant auftretende Bremen-Fans in den Regionalexpress zu. "Als wir in Bremen ankamen, haben sie uns gesagt: 'Mensch, Ihr seid ja auch nur Fans'."

Die Spieler dürfen ab sofort keine T-Shirts oder andere Bekleidung tragen, die 'politische, religiöse sowie persönliche Schriftzüge' bzw. Botschaften beinhalten. Doch christliche Fussballprofis, die immer wieder auf dem Spielfeld ihren Glauben bekannt haben, sind kreativ. Allen voran der Kapitän von Schalke 04, Marcelo Bordon. Der Brasilianer liess sich bereits vor der Bekanntgabe der FIFA-Regelung die Worte "Jesus ist meine Kraft" auf den Rücken tätowieren.
 
Die Regel gab es schon in einer abgeschwächten Version. Darin hiess es, die Spieler dürfen keine Slogans oder Werbung zur Show stellen. Eine Missachtung dieser Regel wird mit einer Strafe für Spieler und Verein geahndet.Kapitän von Schalke 04, Marcelo Bordon

Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell will konsequent handeln und liess verkünden: "In der nächsten Saison geht das nicht mehr. Auch nicht bei Interviews auf dem Spielfeld nach dem Abpfiff."

Somit sind verstärkt die Fussballfans gefragt, wenn es um die Verbreitung der friedfertigen und auf Toleranz basierenden Botschaft des christlichen Glaubens geht, diese in die Stadien zu tragen. Man könnte fast glauben, dass Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Köln am 21. August 2005 diese gemeint hätte, als er predigte:
 
"Ich weiss, dass Ihr als junge Menschen das Grosse wollt, dass Ihr Euch einsetzen wollt für eine bessere Welt. Zeigt es den Menschen, zeigt es der Welt, die gerade auf dieses Zeugnis der Jünger Jesu Christi wartet und zuallererst durch das Zeichen Eurer Liebe den Stern entdecken kann, dem wir folgen."
 
Das primäre Anliegen der 'Totale Offensive e.V.' ist es auch - neben der Werbung für Jesus und der Gewalteindämmung - Alkoholismus in und ausserhalb der Stadien zu bekämpfen: Wärend den Spielen und auf der Fahrt zu Auswärtsbegegnungen sind den Vereinsmitgliedern lediglich zwei Flaschen Bier gegönnt.

Die Frage, ob christliche Fans befriedend wirken, lässt sich zwar empirisch nicht belegen, aber die fussballbegeisterten Christen setzen auf die mässigende Wirkung der Evangeliums-Botschaft.
 
 
Kontakt:

Totale Offensive e.V.
GEGEN DEN STROM
(christlicher Fanclub des HSV)
Vogelweide 10
D-22081 Hamburg

eMail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.totale-offensive.de
www.Totale Offensive-bsc.de
www.totaleoffensive-block-g.com
 
 
< zurück   weiter >

www.jukis.org
Online
Aktuell 17 Gäste online
Besucher
Besucher: 1315420
 
 
 
 
© http://www.jukis.org, Joomla