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Home arrow News & Infos arrow Archiv arrow Jugendkirche und Cybermission? – So kann’s gehen!
Mittwoch, 8. September 2010
Jugendkirche und Cybermission? – So kann’s gehen! PDF Drucken
Geschrieben von pierre roh   
Donnerstag, 26. April 2007
29. April 2007 - InternetMissionsTagViele Menschen sind bereits durch das Internet Christen geworden oder haben zu ihrem Glauben zurückgefunden. Um auf die Möglichkeiten der Evangelisation über das World Wide Web aufmerksam zu machen, hat die "Internet Evangelism Coalition" (IEC - "Koalition für Internet-Evangelisation") den
 
29. April 2007
 zum "Tag der Internetmission" erklärt.
 
Ziel des Aktionstages ist es, Gemeinden und Jugendkirchen, christliche Gruppen und Bibelschulen anzuregen, die evangelistischen Möglichkeiten des weltweiten Datennetzes zu entdecken, weiter zu entwickeln und stärker zu nutzen. Weltweit soll es an diesem Tag Veranstaltungen und Aktionen rund um die evangelistischen Möglichkeiten des Internet geben.
 
Das Internet "kann für die Kirchen bei ihrem schwierigen Auftrag zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine unendliche Hilfe sein" erklären Jean-Nicholas Bazin und Jérôme Cottin in ihrem Buch 'Vers un christianisme virtuel'. Die Kirchen müssen in der Lage sein, Präsenz im Internet zu zeigen, und so dazu beitragen, "aus diesem neuen Kommunikationsmedium einen Ort zu machen, an dem zwischenmenschliche Beziehungen in ethisch verantwortlicher Weise gelebt und zum Ausdruck gebracht werden", betonen sie. Die Antwort der Kirchen auf die Herausforderung durch das Internet basiert auf der Überzeugung, dass "Gott uns immer einen Schritt voraus ist und dass wir keine Kontrolle darüber haben, wann und wie er sich den Menschen zeigt".

Die Möglichkeiten, über das Web Gläubige und Nichtgläubige zu erreichen, sind vielfältig. Am 29. April 2007, dem internationalen "Tag der Internetmission", sollen Gemeinden, Jugendkirchen, Bibelschulen, aber auch Einzelpersonen für Internetmission begeistert werden. Christen sollten heutige Kommunikationswege für die Evangelisation nutzen, sind die Initiatoren überzeugt, "immerhin hatten die ersten Christen ja auch das römische Strassennetz genutzt, um dem Missionsauftrag nachzukommen." Nun denn!

Nach einer Studie der amerikanischen Organisation "Pew Internet & American Life Project", das die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA untersucht, haben ca. 64 Prozent der amerikanischen Online-User bereits im Internet nach religiösen und spirituellen Inhalten gesucht. - mit steigender Tendenz.

Der "Internet Evangelism Coalition" mit Sitz in Wheaton in den USA gehören diverse bedeutende evangelische Organisationen an. Auch die Christliche InterNet-Arbeitsgemeinschaft (CINA), ein Arbeitszweig des Evangeliums-Rundfunks (ERF) in Wetzlar, ist beteiligt. Die CINA koordiniert als Dachverband die Internet-Aktivitäten der Deutschen Evangelischen Allianz.

im_2.jpgCINA-Leiter Joachim Stängle geht davon aus, dass auch in Westeuropa der Trend zu religiöser Orientierung durch das Internet stetig steigt. Stängle bedauert, dass Jugendkirchen, Kirchen an sich, Freikirchen und christliche Gemeinschaften in Deutschland das Internet bislang nur zur Kommunikation und Präsentation nutzen - und da auch nur mit äusserst eingeschränkten Möglichkeiten.
 
So regt Stängle an, dass christliche Jugendkirchen und -gruppen ihre Mitglieder als sogenannte "Cyber-Missionare" in säkulare Chaträume schicken, um dort einen Nachmittag oder Abend lang das Christsein zum Thema zu machen.

Die Teilnehmer des Internet-Missionstages sind weltweit aufgerufen, an diesem Tag Veranstaltungen und Aktionen rund um die evangelistischen Möglichkeiten des Internet durchzuführen. Ferner könnten Gemeinden die Gottesdienste am 29. April dem Thema Internet-Mission widmen sowie für die Missionsmöglichkeiten auf der weltweiten Datenautobahn beten.

Die deutsche Internetseite zum "Tag der Internetmission" ist www.cybermission.de. Sie wurde von der CINA erstellt. Die evangelistischen Möglichkeiten blieben meist unerkannt, so der CINA-Leiter, der hofft, dass durch die verschiedenen geplanten Aktionen an diesem Tag das Bewusstsein für Cybermission bei vielen Christen in Deutschland geweckt oder gestärkt wird.

Anlässlich der Aktion verschenkt "Cybermission" das Buch "Fischen mit Netz - Cybermission – Mission mit Computer und Maus", einen Ratgeber zum Thema Internetmission. Wer Interesse an dem Buch von CINA-Chef Joachim Stängle und Redakteurin Ilona Mahel hat, kann eine E-Mail mit der eigenen Postanschrift an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können schicken.



Mission im Internet - wie funktioniert das eigentlich?

Viele Leute scheinen zu denken: „Wenn eine Seite christlich ist, ist sie auch evangelistisch!“ Aber das ist so nicht stimmig. Der grösste Teil dieser Webseiten ist nur für christliche Leser verständlich.

Natürlich besuchen auch Nichtchristen diese Seiten. Wenn sie sich sowieso schon für das Christentum interessieren, bleiben sie vielleicht sogar da und lesen ein bisschen. Aber das ist genauso, als würde man hoffen, dass Leute einfach so von der Strasse in den Gottesdienst kommen. Manche machen das vielleicht sogar. Aber die Meisten eben nicht.

Mit anderen Worten: Wir erreichen so vielleicht die Leute, die einmal „kirchlich“ waren – aber bestimmt nicht die, die noch nie etwas mit der Kirche zu tun hatten!

Hinzu kommt, dass Webseiten oft ziemlich kalt und unpersönlich sind. Wenn wir uns Mühe geben, unsere Seiten persönlich zu machen und uns die Zeit nehmen, Freundschaften aufzubauen, Leuten zur Seite zu sehen und für sie da zu sein – genau, wie man es im wirklichen Leben auch tun würde – werden die Leute merken, dass es uns nicht nur darum geht, sie anzupredigen.

Effektive Evangelisation im Internet

Um eine effektive Webseite zu bekommen, die Leute anspricht, sind drei Dinge wichtig:

Die Sprache der Zielgruppe sprechen

Christliche Ausdrücke sind dringend zu vermeiden. Natürlich hören wir in der Gemeinde oft Begriffe wie „wiedergeboren sein“, „Bekehrung“ usw. Doch viele Nicht-Christen verstehen diese Begriffe nicht wirklich.

Die Gefühle der Leute verstehen

Wir müssen verstehen, wie Nicht-Christen sich fühlen, was sie denken und worüber sie sich Sorgen machen. Wie kann man zu Menschen einen tieferen Kontakt aufbauen?

Magazin-Stil verwenden

Kurze Absätze, Zwischenüberschriften, Bilder, Zitate – und der Schwerpunkt sollte auf Berichten von Leuten aus „dem wirklichen Leben“ liegen.
 
 
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