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Freitag, 3. September 2010
Jugendkirche medial, Jugend im Religionsmonitor PDF Drucken
Geschrieben von pierre roh   
Donnerstag, 25. März 2010
Die christliche Kirche will wissen, wie sich Jugendliche im Internet, Fernsehen oder in Zeitungen und Büchern über Religiosität und Spiritualität informieren. Wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Montag in Hannover weiter mitteilte, ist dazu eine gemeinsame Studie mit der Bertelsmann Stiftung in Arbeit. Man wolle zum Beispiel herausfinden, wie oft etwa in der Bibel oder im Koran gelesen wird. Die evangelische Kirche erwartet sich von den Ergebnissen Rückschlüsse für die zahlreichen kirchlichen Angebote sowie ihr nahe stehender Verlage und Buchhandlungen. "Wir werden sehen, welche Chancen das gedruckte Wort hat und wie wir etwa unsere Printprodukte und unsere Internetpräsenz weiter entwickeln müssen", erklärte Udo Hahn, Leiter des Referates "Medien und Publizistik" im Kirchenamt der EKD.

Wie stark Jugendliche Medien Internet, Fernsehen oder Zeitungen und Bücher nutzen, um sich über Religiosität und Spiritualität zu informieren, wollen die Medienarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Bertelsmann Stiftung in einer gemeinsamen Untersuchung herausfinden. Hierfür wird das Befragungstool "´Religionsmonitor" der Bertelsmann Stiftung um entsprechende Fragen erweitert. So will man von jungen Menschen wissen, wie oft sie beispielsweise in der Bibel oder im Koran lesen, Bücher über das christliche Familienleben bzw. Partnerschaft und Kindererziehung studieren, sich mit Ratgeberliteratur zur Bewältigung von Lebenskrisen beschäftigen oder eher in sozialen Netzwerken wie Facebook zum Thema chatten und wie oft sie in den letzten zwölf Monaten Bücher und Medien mit religiösen Inhalten gekauft haben.

Dieser Fragenkatalog steht ab sofort unter www.religionsmonitor.org zur Verfügung. Mit ersten Ergebnissen wird Ende 2010 gerechnet. Der Religionsmonitor untersucht weltweit Fragen von Religiosität und Glaube. Er wurde von Religionswissenschaftlern, Soziologen, Psychologen und Theologen entwickelt. Das Kernstück des Religionsmonitors bildet eine quantitative Erhebung im Jahr 2007, bei der 21.000 Menschen aus allen Kontinenten und Weltreligionen repräsentativ befragt wurden. 2008 wurden in einer gesonderten Untersuchung 7.000 Onlinefragebögen, von jungen Menschen im Alter von 17 bis 21 Jahren, ausgewertet.

Oberkirchenrat Udo Hahn, Leiter des Referates "Medien und Publizistik" im Kirchenamt der EKD, erwartet von den Ergebnissen Rückschlüsse für die zahlreichen kirchlichen Angebote sowie ihr nahe stehender Verlage und Buchhandlungen. "Wir werden sehen, welche Chancen das gedruckte Wort hat und wie wir etwa unsere Printprodukte und unsere Internetpräsenz weiter entwickeln müssen.

Die gewonnenen Erkenntnisse sind auch wichtig für die Aktivitäten des Evangelischen Medienverbandes in Deutschland und der Vereinigung Evangelischer Buchhändler und Verleger, die wir mit dieser Umfrage gerne unterstützen. Die Ergebnisse versetzen uns hoffentlich in die Lage, unsere Produkte noch besser auf die Zielgruppe zuzuschneiden."

Ansprechpartner: OKR Udo Hahn, Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, Telefon: 0511/2796-272, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , und Volker Oetzel, Kommunikationsmanager Vorstandskommunikation, Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Straße 256, 33311 Gütersloh, Telefon: 05241/81-81374, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

siehe auch → RELIGIONSMONITOR BESTÄTIGT JUGENDKIRCHE    

 
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