
Anfang der Woche wurde mit dem zweiten Bauabschnitt an der Jugendkirche, Lindenallee 35 im Stadtteil "Grünhufe", begonnen. Der Begegnungstreff wird im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" mit Städtebauförderungsmitteln durch das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung unterstützt. Von den 46.000 Euro Gesamtkosten kommen rund 34.000 Euro aus der Städtebauförderung. Die übrigen 12.000 Euro übernehme der Kirchenkreis. "Nach der Modernisierung ist das Begegnungszentrum in Grünhufe unter anderem für die offene Jugendarbeit gut gerüstet", so Bauminister Volker Schlotmann.
Der zweite Abschnitt beinhaltet die Instandsetzung von Fenstern und der Heizungsanlage. Ausserdem wird die Elektroinstallation saniert. Bereits im vergangenen Jahr wurden in einem ersten Bauabschnitt unter anderem die Gaubenverkleidung und die Fenster in dem

Gebäude in der Lindenallee 35 teilweise erneuert. Im Sommer sind die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen.
Die 1991 eingeweihte Auferstehungskirche in Stralsund-Grünhufe wird den Angaben zufolge fast ausschliesslich als Jugendkirche mit dem Schwerpunkt der offenen Jugendarbeit, projektorientierten Jugendarbeit sowie der begleitenden Sozialarbeit genutzt. Sie soll ein Ort sein, an dem Begegnung geschehen kann, Begegnung mit Gott, mit anderen Jugendlichen, mit Erwachsenen und auch mit einem selbst.
Darum braucht es Räumlichkeiten der Begegnung, die jugendgerecht gestaltet sind. Hier soll es möglich sein, eine der Lebenswelt der Jungendlichen entsprechende Auseinandersetzung mit überkommenden Werten zu führen, sich weiterzuentwickeln und neu zu orientieren. Dieser Bauabschnitt soll dem noch mehr entgegenkommen. Eigentümerin des Gebäudes ist der evangelische Kirchenkreis Stralsund.
Das Sanierungsgebiet "Grünhufe" wurde 1996 in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen. Bis 2008 wurden 16,4 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld wurde beispielsweise die ehemaligen KITA zum Zentrum der Jugend- und generationsübergreifenden Sozialarbeit – Haus Wiesenblume umgebaut. Hier haben sich viele soziale Einrichtungen etabliert. Die Freizeitanlage (Skateranlage) war eine wichtige Baumassnahme für die Jugendlichen des Stadtteils. Das Foyer der Integrierten Gesamtschule wurde neu gestaltet.