Die Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ ruft im 27. Jahr ihres Bestehens ihre Teilnehmer zum
Wagnis und zum Luxus leibhaftiger Nähe auf: Die Welt wird zum globalen Dorf, wer sich
einsam fühlt, chattet – notfalls mitten in der Nacht. Doch trotz aller virtuellen Kontakte fühlen
sich mehr Menschen einsamer als je zuvor. Und dass Einsamkeit krank macht, ist
wissenschaftlich belegt. Die Aktion regt an, die sieben Wochen vor Ostern bewusst zu
erleben und zu gestalten. „7 Wochen Ohne“ will Raum schaffen, Worte und Bilder mit auf
den Weg geben – für ein Streitgespräch, einen Krankenbesuch oder eine überfällige
Liebeserklärung. Für alles, was nicht in eine SMS oder E-Mail passt.
Traditionell greifen viele Gemeinden vor Ort das aktuelle Fastenthema von „7 Wochen Ohne“
auf und eröffnen so den Dialog über die Fastenandachten in ihren Gemeinden. Der
Fastenkalender, ein zentrales Element der Aktion, begleitet die Teilnehmer mit Texten aus
Kirche, Kultur und Alltagsleben durch die Fastenzeit. Die Texte ermutigen zum ersten Schritt:
jemanden ansprechen. Die sieben Wochenthemen lauten in diesem Jahr: „Nähe wagen“,
„sich zusammenraufen“ „einander begegnen, von Angesicht zu Angesicht“,
„zusammengehören“, „berühren“, „zupacken“, „begreifen“

Wie in den vergangenen Jahren wird „7 Wochen Ohne“ wieder von einem zentralen
Projektbüro in Frankfurt koordiniert. Das Team bietet den Fastenden Begleitung an,
beantwortet Fragen und betreut die Internetseite www.7-wochen-ohne.de. Auf dieser Seite
können sich die Fastenteilnehmer in Foren untereinander austauschen und Leiter einer
Fastengruppe ihre Gruppe veröffentlichen. Interessierten wird über die Postleitzahlensuche
eine Fastengruppe in ihrer Region angeboten, der sie sich anschließen können.