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 Einen weltoffenen und aufregenden Kulturschauplatz von ungebrochener Anziehungskraft stellt Berlin dar und mittendrin die Berlinale vom 11. bis 21.02.2010: nicht nur das größte Kulturereignis der Stadt, sondern auch eines der wichtigsten Events des internationalen Films.
Mehr als 19.000 Fachbesucher aus 136 Ländern, darunter etwa 4.000 Journalisten, akkreditieren sich jedes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen. Ein Mammutereignis, aber auch ein Fest der Begegnung und Diskussionen. Mit über 270.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale nicht nur Branchentreff, sondern auch weltweit das grösste Publikumsfestival. Kunst, Glamour, Party und Geschäft liegen zwei Wochen lang eng beieinander. Am 11. Februar 2010 wird die Berlinale mit dem chinesischen Wettbewerbsfilm "Tuan Yuan / Apart Together“ eröffnet, einer Liebesgeschichte aus Taiwan. Die Eröffnungsgala wird von Anke Engelke moderiert. "Tuan Yuan" ist der jüngste Film von Quanan Wang, einem der bedeutendsten chinesischen Autorenfilmer der jüngeren Generation. Nach seiner Weltpremiere wird "Tuan Yuan" im Programm des Kulinarischen Kinos am 17. Februar 2010 wiederholt. Als offizieller Abschlussfilm wird am 20. Februar 2010 "Otouto / About Her Brother“ des 79-jährigen japanischen Regisseurs Yôji Yamada gezeigt.  Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind ein Schaufenster des internationalen Filmschaffens, verstehen sich aber auch als Akteur und Multiplikator im globalen Filmgeschehen: Filmreihen, Workshops, Panels, gemeinsame Projekte mit anderen gesellschaftlichen und kulturellen Akteuren - die Formen der Zusammenarbeit und die Möglichkeiten kreativer Interaktion sind vielfältig. In der Themensetzung wie in den Darstellungsformen verortet sich die Berlinale an der Schnittstelle zwischen Vorhandenem und Möglichem. Die grundsätzliche Offenheit für neue Ideen und Lösungsansätze, für ungewöhnliche Formate und überraschende Querverbindungen findet ihren Ausdruck auch in kontinuierlichen Initiativen, die einen festen Platz im Festival haben. So etwa im Berlinale Co-Production Market, der angegliedert an den European Film Market ein fruchtbares Terrain für internationale Ko-Produktionen bietet, und auch im gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes initiierten World Cinema Fund (WCF). Idee und Ziel dieses Förderinstruments ist die Ermöglichung von Filmprojekten in strukturell benachteiligten Ländern und deren Stärkung im internationalen Filmgeschäft. Die Aktivitäten des Funds dauern über das ganze Jahr und reichen somit weit über den zeitlichen Rahmen des eigentlichen Festivalgeschehens hinaus. Auch die beiden grossen christlichen Kirchen verleihen aus Anlass der Berlinale einen mit 3.000 Euro dotierten Preis, der von der Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland am 14. Februar in der Bundeshauptstadt verliehen werden wird. Der Filmwissenschaftler Thomas Koebner wird diesen Sonderpreis entgegennehmen. Koebner werde für seine Verdienste um die Anerkennung des Films als Kunstform ausgezeichnet, teilte die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit. Koebner war den Angaben zufolge bis 2007 Professor am Institut für Filmwissenschaft und Mediendramaturgie der Universität Mainz und Gründer des Instituts. Davor lehrte er in München, Köln, Wuppertal und Marburg. Von 1972 bis 1973 war er Filmbeauftragter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1989 bis 1992 Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) Berlin. Das öffentliche Programm der Berlinale zeigt jedes Jahr bis zu 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate können zur Bewerbung eingereicht werden. Die Berlinale unterscheidet zwischen verschiedenen Sektionen mit jeweils eigenem Profil: groes internationales Kino im Wettbewerb, Independent und Arthouse im Panorama, besonderes Kino speziell für ein junges Publikum in der Sektion Generation, spannende Neuentdeckungen aus der deutschen Filmlandschaft in der Perspektive Deutsches Kino, ein geschärfter Blick auf "entfernte" Filmländer und experimentelle Formen im Forum sowie die vielfältige Erkundung filmischer Möglichkeiten in den Berlinale Shorts. Ergänzt wird das Programm durch eine Retrospektive sowie eine Hommage, die sich auf das Lebenswerk einer grossen Filmpersönlichkeit konzentriert. Beide werden vom "Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek" kuratiert und erschließen dem zeitgenössischen Film einen historischen Kontext. Wir wollen uns aber vorerst einige der Filme erschliessen, die im Monat Februar neu in die Kinos kommen. ZEITEN ÄNDERN DICH BRD 2010 - Kinostart Deutschland: 04.02.2010 Regie: Uli Edel - Drehbuch: Bernd Eichinger - Buch: Bushido  Bushido, 1978 geboren als Anis Mohamed Ferchichi, ist mit acht Goldenen Schallplatten und zwei Platin-Schallplatten der erfolgreichste deutsche Hip Hopper aller Zeiten. Er gründete 2004 die Plattenfirma ersguterjunge und verkaufte in seiner Karriere bislang weit über 1,5 Millionen Tonträger. Für seine musikalischen Leistungen erhielt er u. a. den Echo, den MTV Europe Music Award, den Goldenen Bravo-Otto und den Viva-Comet. Im Herbst 2008 erschien seine Autobiographie im riva-Verlag und rangierte wochenlang in den Bestsellerlisten. "Zeiten ändern dich" ist die Geschichte, wie aus dem jungen Schulabbrecher und Drogendealer Anis Mohamed Youssef Ferchichi der Musiker Bushido und schließlich ein deutsches Phänomen wird. Bushido: "Ich wollte schon immer etwas erreichen. Wenn man mit sieben Leuten in einer Zwei-Zimmer-Wohnung lebt, fühlt man sich wie unter der Wasseroberfläche: Man will nach oben, weil man das Gefühl hat zu ersticken. Das ist die Energie, die einen antreibt, etwas zu erreichen. Das macht man mit allen Mitteln. Mit Drogen verkaufen, Banken überfallen, Abi machen..." Bushido befindet sich auf Konzert-Tournee durch Deutschland, als er eine Postkarte von seinem Vater erhält. Alte Erinnerungen kochen hoch: Seine Kindheit als Ghettojunge in Berlin, statt Schule dealt er Drogen, rutscht in die Kriminalität, es droht der Knast. Vor allem aber läuft ein Bild in Bushidos Hirn Amok, wie sein Vater die Mutter vor seinen Augen schlägt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Rapper muss sich Bushido den Dämonen der Vergangenheit stellen. Bushido: "Wir zeigen im Film die Vergangenheit aber so, wie sie passiert ist. Zu 98 Prozent: Ein gewisser Teil meines Lebens ist wegen Drogen vollkommen aus meinem Gedächtnis verschwunden." Regisseur Uli Edel inszenierte in Berlin die moderne Aufsteiger-Story nach einem Drehbuch von Bernd Eichinger, das durch Bushidos Biographie inspiriert wurde. Bushido spielt sich in ZEITEN ÄNDERN DICH selbst und hat auch die Musik zum Film geschrieben. Der junge Bushido wird von Elyas M'Barek, bekannt aus "Türkisch für Anfänger", dargestellt. In weiteren Rollen sind namhafte Schauspieler wie Moritz Bleibtreu als Bushidos Freund und Berater Arafat, Hannelore Elsner als Bushidos Mutter, Mina Tander ("Maria, ihm schmeckt's nicht!") als die Mutter in jungen Jahren sowie Nachwuchstalent Karoline Schuch ("Zweiohrküken", "Weltstadt", "Kiss and Run") als Bushidos Freundin Selina zu sehen. Katja Flint und Uwe Ochsenknecht spielen Selinas Eltern, Karel Gott hat einen Cameo-Auftritt als Bühnenpartner vor dem Brandenburger Tor. Auch enge Weggefährten des Rappers wirken vor der Kamera mit, darunter Fler, Kay One, Nyze, DJ Stickle, Markus und Dirk. Bushido: "Ich bin für mich persönlich voll im grünen Bereich. Und deshalb bringt mich auch keiner von meinem Weg ab. Kein Moderator, kein Fernsehsender. Keiner kann mir sagen: Du machst gerade Scheiße. Außer meiner Mutter. Und das hat sie nie gemacht." PERCY JACKSON DIEBE IM OLYMP USA 2010 - Kinostart Deutschland: 11.02.2010 Regie: Chris Columbus - Drehbuch: Craig Titley, Joe Stillman - Buch: Rick Riordan  Der Junge heißt Logan Lerman, ist 17 Jahre alt und ein Halbgott. Zumindest in der Rolle, die ihn zum Star machen wird. Da spielt er Percy Jackson und drückt wie Harry Potter die Schulbank. Der Unterschied: Percy braucht nicht zaubern zu lernen, er verfügt über viel größere Kräfte. Eigentlich hätte es ein ganz normaler Schulausflug im Leben von Percy Jackson (Logan Lerman) werden sollen. Aber als sich seine Mathelehrerin in eine rasende Rachegöttin verwandelt und über ihn herfällt, ahnt er, dass hier irgendwas nicht stimmt und ihm große Gefahr droht. Auf der Flucht kommt der Zwölfjährige ins Camp der Halbblüter und lernt plötzlich eine ganz neue Welt kennen. Percy erfährt, dass er einer von ihnen ist - ein Halbgott - und besondere Fähigkeiten besitzt. Und die hat Percy schon bald dringend nötig. Denn er wird beschuldigt den Herrscherblitz von Zeus (Sean Bean) gestohlen zu haben, und wenn der nicht bald wieder auftaucht, droht ein Krieg zwischen den Göttern. Also macht er sich zusammen mit dem Satyr Grover und Athenas Tochter Annabeth auf eine gefährliche Mission. Gemeinsam mit seinen Freunden Grover (Brandon T. Jackson), einem Satyr und Annabeth (Alexandra Daddario), einer Tochter der Athene, begibt er sich auf die abenteuerliche Reise nach dem Herrscherblitz und dem eigentlichen Dieb. Regisseur Chris Columbus inszenierte neben Hits wie "Kevin - Allein zu Haus" auch die ersten beiden Folgen der "Harry Potter"-Serie ("Harry Potter und der Stein der Weisen", "Harry Potter und die Kammer des Schreckens"). Als er von diesem Job aus England in die Staaten zurückkehrte, kaufte er die Filmrechte an der fünfteiligen "Percy Jackson"-Buchreihe über die Abenteuer eines ganz normalen amerikanischen Jungen, der eines Tages seine wahre Herkunft entdeckt. "Dieser Stoff fasziniert mich sogar noch ein bisschen mehr als Harry Potter", so Columbus. Er brauchte mehrere Jahre, um seine filmische Vision des Fantasystoffes zu finanzieren und den richtigen Hauptdarsteller zu finden. Mittlerweile sind Branchenkenner sicher, dass "Percy Jackson" in die Dimensionen von "Harry Potter" stößt.
Allein die Besetzung spricht dafür: Sean Bean spielt den Göttervater Zeus, Kevin McKidd den Meeresgott Poseidon, Uma Thurman die schlangenköpfige Medusa, Melina Kanakaredes die Göttin Athene, Pierce Brosnan den Zentauren Kheiron, Steve Coogan den Herrscher der Unterwelt Hades - und alle zusammen sind mehr oder weniger die Wasserträger für Logan Lerman, der als Percy einen Krieg zwischen den Göttern verhindern muss, und der bereits mit zweieinhalb Jahren seinen Eltern mitteilte, dass er später ein Filmstar werden möchte. Die nahmen seinen Wunsch ernst und schickten ihren Filius zu jedem Schauspielkurs für Kinder, der irgendwie greifbar war. Das erste Mal stand Logan mit sieben Jahren vor einer Kamera. Da spielte er eins von Mel Gibsons Kindern in "Der Patriot" von Roland Emmerich. "Percy Jackson - Diebe im Olymp", der Film, der Logan zum Star machen wird, ist bereits seine 15. Arbeit.
IN MEINEM HIMMEL Neuseeland 2009 - Kinostart Deutschland: 18.02.2010 Regie: Peter Jackson - Drehbuch: Philippa Boyens, Peter Jackson - Buch: Alice Sebold  Im Jahr 2002 wurde mit 'In meinem Himmel' (Originaltitel: "The Lovely Bones") der zweite Roman der amerikanischen Schriftstellerin Alice Sebold veröffentlicht und geriet quasi aus dem Nichts zu einem modernen Klassiker, geliebt von den Lesern und gefeiert von der Literaturkritik. Das "Time Magazine" schrieb von einem "Triumph", der "New Yorker" von einer "überwältigenden Leistung". Auf den ersten Blick scheint das bis heute ungebrochen populäre Buch einen packenden Kriminalfall über das Verschwinden und die Ermordung eines jungen Mädchens zu schildern. Doch durch Sebolds mutige wie inspirierte Entscheidung, den Fall aus dem Jenseits erzählen und beeinflussen zu lassen, ist 'In meinem Himmel' zudem eine originäre und sehr persönliche Reflexion. Eine Geschichte über den Tod und die Zeit danach - die gleichwohl strahlende Elemente des Lichts, der Schönheit und der Hoffnung in sich trägt. Die 14-jährige Susie (Saoirse Ronan) aus einem Vorort in Pennsylvania beobachtet nach ihrem Tod aus dem Jenseits, wie ihre Familie mit dem Verlust umzugehen lernt. Susie war von einem Nachbarn vergewaltigt und ermordet worden, ihre Leiche bleibt jedoch für immer verschwunden. Die Polizei kann nur erahnen, was mit ihr geschehen ist, und auch die Eltern (Rachel Weisz, Mark Wahlberg) müssen schließlich erkennen, dass sie ihre Tochter für immer verloren haben. Doch wie ist es zu erklären, dass Susies kleiner Bruder Buckley (Christian Thomas Ashdale) meint, seine Schwester gesehen zu haben? Und wieso ist sich ihr Vater so sicher, ihre Anwesenheit zu spüren? Beim Adaptieren des Buches arbeiteten Jackson, Walsh und Boyens ebenso als gleichberechtigtes Autorenteam wie zuvor bei den "Herr der Ringe"-Filmen. Doch obwohl sie nachweisliche Experten beim filmreifen Verdichten klassischer Romane sind, wurden sie durch die Struktur von Sebolds Roman auf eine harte Probe gestellt. Jackson über den diffizilen Prozess: "Jeder von uns mag Puzzles - nur erwies sich 'In meinem Himmel' leider als das ultimative Puzzle für Drehbuchautoren. Wie bringt man das komplizierte, poetische Buch von Alice, das auf keiner Seite ‚Ich bin ein Film!‘ schreit, auf die Leinwand? Wir wurden besessen davon, die vielschichtigen Elemente des Buches in ihrer optimalen Kombination für einen Film zu verschieben." Den Schlüssel fand schließlich Fran Walsh, wie Philippa Boyens skizziert: "Fran hatte von Beginn an eine sehr klare Vorstellung davon, die Geschichte mit einer Mischung aus Magie und dem Chaos der Realität zu verschmelzen, weil auf diese Weise auch die verschiedenen Genres in ''In meinem Himmel'' miteinander verknüpft werden konnten. Es war eine harte Nuss, weil das Buch nicht linear erzählt und gleichsam überraschend, umwerfend, emotional brutal und voll düsteren Humors ist. Peter wollte unbedingt all diese Elemente, denen wir uns in einem langen Prozess Schritt für Schritt näherten." Nach "Heavenly Creatures" zeichnet Regisseur und Oscar-Preisträger Peter Jackson vor dem Hintergrund eines grausamen Verbrechens erneut ein im höchsten Maße eindringliches und zugleich sensibles Familienporträt. In den Hauptrollen brillieren Saoirse Ronan ("Abbitte") als Susie. Mark Wahlberg ("The Happening", "Departed - Unter Feinden") und Oscar-Preisträgerin Rachel Weisz ("Der ewige Gärtner", "The Fountain") als deren Eltern. Ergänzt wird der hochkarätige Cast von Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon ("Speed Racer", "Im Tal von Elah") als Susies Großmutter und Stanley Tucci ("Inside Hollywood") in der Rolle des Nachbarn. DIE ZEHN GEBOTE USA 2007 - Kinostart Deutschland: 18.02.2010 Regie: Bill Boyce, John Stronach - Drehbuch: Ed Naha  Seit Jahrhunderten werden die Israeliten von den Ägyptern zu Frondiensten gezwungen. Da beauftragt Gott Mose, einen Israeliten, der wegen des Totschlags an einem Sklavenaufseher aus Ägypten fliehen musste, das Volk in die Freiheit zu führen. Mit diesem Auftrag kehrt Mose nach Ägypten zurück, um dem herrschenden Pharao Ramses den Befehl Gottes zu überbringen. Doch Ramses lehnt die Forderungen nach Freilassung strikt ab. Auch die daraufhin von Gott gesandten Plagen, wie Heuschreckenschwärme, Feuer, Hagel und Finsternis, führen zu keinem Sinneswandel. Erst als Gott alle Erstgeborenen töten lässt und somit auch Ramses erstgeborener Sohn stirbt, lenkt der Pharao ein und lässt die Israeliten frei. Als sich der Zug bereits in Bewegung gesetzt hat, bereut Ramses seinen Beschluss und schickt den Israeliten seine Streitwagen hinterher. Doch durch Gottes Hilfe, der die Wasser des Schilfmeers teilt und die nachrückenden Ägypter in den wieder zusammenstürzenden Fluten umkommen lässt, bleiben alle Israeliten verschont. Gott weist Mose und den Israeliten den Weg ins gelobte Land. Nach einiger Zeit der Wanderschaft hadern die Israeliten jedoch mit ihrem Schicksal. Zum Entsetzen Mose bauen sie ein Götzenbild - das Goldene Kalb -, während dieser von Gott die Zehn Gebote überreicht bekommt. Am Ende seines Lebens verkündet Mose, dass Josua nach seinem Tod die Israeliten endlich ins gelobte Land, Kanaan, führen wird. Die Zehn Gebote sind eine der ältesten gesetzlichen Regelungen, die einerseits das Verhältnis von Gott zu den Menschen ansprechen, andererseits das Verhältnis der Menschen untereinander regeln. Die Werteordnung unserer westlichen Gesellschaft basiert auf diesen Geboten, gleichermaßen wie die französische oder amerikanische Verfassung oder die UN-Menschenrechtscharta. Die Zehn Gebote gehören zu den "Basics" christlicher Verkündigung. Darüber hinaus sind sie sowohl das Urmaterial der Gesetzgebung in allen westlichen Zivilisationen als auch die unbestrittene Grundlage unserer Kultur: Emanzipation der Geschlechter, soziale Gerechtigkeit, Sozialgesetzgebung, Demokratie und Schulpflicht, das Recht des Kindes auf Kindheit sind ohne die Zehn Gebote nicht denkbar. Die Wertefrage wird in unserer Gesellschaft immer lauter angesprochen. Was macht uns aus? Wo liegen unsere Wurzeln? Welche Regeln sollen unser gesellschaftliches Zusammenleben bestimmen? Wenn es um die Beantwortung dieser Fragen geht, tun sich viele schwer. Werte können nicht abstrakt besprochen werden. Sie müssen immer wieder neu inhaltlich gefüllt werden. Die Beschäftigung mit den Zehn Geboten ist eine Möglichkeit der Frage auf den Grund zu gehen. Am 21. Februar wird die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischöfin Margot Käßmann, in Hannover den animierten Zeichentrickfilm "Die Zehn Gebote - Mose und das Geheimnis der steinernen Tafeln" vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Produktion der EKD MEDIA GMBH gemeinsam mit PROMENADE PICTURES, TEN CHIMNEYS ENTERTAINMENT, HUHU STUDIOS und IVLANIMATION in Verbindung mit der DEUTSCHEN BIBELGESELLSCHAFT und RTL. Der US-amerikanische Film für Kinder ab 6 Jahren wurde in der deutschen Fassung mit den Stimmen u. a. von Ben Becker, Otto Sander, Sky Du Mont, Leon Boden, Judy Winter und Heinrich Schafmeister synchronisiert. Mit dem farbfilm verleih ist eine regionale Kinoauswertung vorgesehen, so dass die Produktion innerhalb der nächsten sechs Monate in ganz Deutschland zu sehen sein wird. Nach der Auftaktveranstaltung in Hannover sind weitere regionale Premieren geplant, u. a. am 6. März mit Landesbischof Johannes Friedrich in München und am 17. April mit Landesbischof Frank O. July in Stuttgart. Nach den Worten von Udo Hahn, Leiter des Referates "Medien und Publizistik" im Kirchenamt der EKD, stelle der Film einen Beitrag zur Glaubens- und Wertevermittlung an Kinder dar. "Er ist auch ein Versuch der Annäherung an eine der bewegendsten biblischen Erzählungen sowie ein Impuls zur Information - gerade auch für viele der Religion fernstehende Kinder und Familien", so Hahn. Die Bedeutung der Zehn Gebote für das Zusammenleben von Menschen herauszustellen, sei ein wichtiges Anliegen der EKD, das ihre Medienarbeit immer wieder mit Produktionen unterstütze. Zum Beispiel durch die zehnteilige Folge "Unsere Zehn Gebote" beim Kinderkanal von ARD und ZDF, die gemeinsam mit der römisch-katholischen Kirche initiiert wurde, oder durch die zwölfteilige Talkshow "Tacheles - Die Zehn Gebote", die von PHOENIX ausgestrahlt wurde. Seit Jahresbeginn liegt bereits eine didaktische DVD der Matthias-Film vor, die im Unterricht und in der Gemeindearbeit eingesetzt werden kann. Sie beinhaltet umfangreiches Material für die Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs. Neben Unterrichtsvorschlägen, Infoblättern etc. bietet sie auch Filmmaterial von den Aufnahmen sowie Statements der Synchronsprecher. ROCK IT BRD 2010 - Kinostart Deutschland: 18.02.2010 Regie: Mike Marzuk - Drehbuch: Peer Klehmet, Sebastian Wehlings  Nach Musical Film Hits wie GREASE und DIRTY DANCING in den 80er und 90erJahren erlebt das Genre spätestens seit den sensationellen Erfolgen von Miley Cyrus (HANNAH MONTANA), Zac Efron (HIGH SCHOOL MUSICAL) oder auch den Jonas Brothers (CAMP ROCK) sein großes Comeback. Jetzt wird endlich auch in Deutschland gerockt! Die angesagten Jungstars Emilia Schüle (FRECHE MÄDCHEN, GANGS), Daniel Axt („Die Brücke“), Maria Ehrich („Dresden“) und Vivien Wulf (BRAVO-Aktion 2008 „Mission Famous“) stehen seit dem 05. August 2009 für das deutsche Teenie-Musical ROCK IT vor der Kamera. Die aufwändigen Choreographien hat kein Geringerer als Selatin Kara entwickelt, ein ehemaliger Schüler von Kenny Ortega, Regisseur und Choreograph von HIGH SCHOOL MUSICAL. Mit Tobias Kuhn konnte eine feste Größe der Musikbranche für das Songwriting verpflichtet werden. Der als Solokünstler Monta bekannte Musiker zeigte sich auch als musikalischer Leiter und Koproduzent des aktuellen Sportfreunde Stiller Albums („MTV unplugged in NY“) sowie als Produzent des Albums „Heureka“ der Hamburger Band Tomte verantwortlich. Regie übernimmt der Filmemacher Mike Marzuk, der bereits mit dem Millionenerfolg SOMMER, mit Jimi Blue Ochsenknecht, sein Talent unter Beweis stellte. In weiteren Rollen sind u.a. Petra Nadolny, Oliver Korittke, Heio von Stetten, Markus Maria Profitlich und Max Herbrechter mit von der Partie. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für die 15-jährige Julia (EMILIA SCHÜLE): An der renommierten Musik-Akademie Amadeus soll sie zu einer ernsthaften Konzertpianistin ausgebildet werden. Zumindest ist das der sehnliche Wunsch von Julias Vater (HEIO VON STETTEN). Weil sie selbst noch gar nicht wirklich weiß, was sie machen will und wie ihre Zukunft aussehen soll, macht Julia – ganz brave Tochter - gute Miene zum vorbestimmten Spiel und fiebert mit einer Gruppe anderer Schüler dem Moment der Aufnahmeprüfung entgegen. Tatsächlich stehen ihre Chancen mehr als gut – immerhin gilt sie als großes Talent und bringt entsprechende Empfehlungen mit. Das ruft Betty (VIVIEN WULF) auf den Plan, eine verzogene und etwas arrogante Göre aus bestem Hause, die zwar nicht die begabteste Geigerin ist, ihren Mangel an Talent aber mit Ehrgeiz und wenn nötig auch Rücksichtslosigkeit wettmacht. Sofort ist Betty klar, dass ihre Chancen auf einen Platz am Amadeus überproportional wachsen, wenn sie bei der Aufnahmeprüfung an Julias Seite spielen kann. Sofort schmiedet sie einen Plan, wie sie sich bei Julia einschmeicheln kann. Julia freundet sich einstweilen mit Francesca (MARIA EHRICH), die eine Wahnsinnsstimme besitzt, aber unter panischer Prüfungsangst leidet, an: Beim geringsten Anzeichen von Lampenfieber bekommt sie Schluckauf und bringt keinen Ton mehr raus. Gemeinsam stoßen die beiden Mädchen bei einem unerlaubten Streifzug im Dorf auf eine Band mit vier Jungs, die im Übungsraum gerade ihrem Namen Rock It alle Ehre macht und mächtig abrockt. Julia ist sofort begeistert von dem fetzigen Sound. Noch toller aber findet sie den Lead- Sänger der Band, Nick (DANIEL AXT), der einfach umwerfend cool aussieht und ROCK IT wahnsinnig gut singt. Um Julia ist es geschehen. Wie aber soll sie Nick jemals kennenlernen? Warum sollte sich ein so lässiger Typ ausgerechnet für ein so braves, gesittetes Mädchen interessieren? Julias Chance kommt schneller als erwartet: Weil der Keyboarder bei Rock It aussteigt, sucht die Gruppe schnellstmöglich nach Ersatz. Die Zeit drängt: Bei einem Talentwettbewerb wollen Nick und Co. die Weichen für ihre Karriere stellen. Julia gibt sich einen Ruck. Mit Hilfe der modebegeisterten Francesca erfindet sie Toni, ein freches Skatergirl im Stil von Avril Lavigne, und bewirbt sich bei Rock It. Wider Erwarten bekommt sie den Job. Doch damit beginnt ein Versteckspiel, das jederzeit aufzufliegen droht. Hin- und hergerissen zwischen ihrer neuen Leidenschaft, den Gefühlen für Nick und der Akademie, muss Julia erkennen, wie wichtig es ist, herauszufinden, wer man wirklich ist ... Die intrigante und karrierebesessene Betty befürchtet zudem, dass sie Julia als Duett-Partnerin für die Aufnahmeprüfung verliert und lässt ihre Tarnung auffliegen. Nun steht Julia vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens: einer Karriere als gefeierte Pianistin oder der Erfüllung ihrer geheimsten Träume. Auf die Ursprünge des Projekts angesprochen, sagt Ulmke-Smeaton: „Mit der Geschichte erfindet man das Rad nicht neu. Sie rockt aber sicher mehr als die US-Vorbilder. Wir haben ziemlich lang gebraucht, bis wir mit den Autoren Peer Klehmet und Sebastian Wehlings ein Konzept hatten. Für uns ist es einfach absolutes Neuland. Aber genau das hat uns an der Geschichte gereizt. Uns war klar: Es muss Deutsch sein, mit Musik für ein ganz junges Publikum – ein Film für Kids, die die Musik verstehen. Das hat sehr schnell auch Disney überzeugt, die uns ermutigt und den Rücken gestärkt haben.“ DIE FRISEUSE BRD 2010 - Kinostart Deutschland: 18.02.2010 Regie: Doris Dörrie - Drehbuch: Laila Stieler  "Ich habe mich von der Figur entzünden lassen. Laila Stieler hatte das Buch noch gar nicht geschrieben, als sie mir zum ersten Mal davon erzählte" erinnert sich Doris Dörrie. "Sie hat in langen Gesprächen eine real existierende Friseurin porträtiert, und die war so echt, humorvoll und aufregend anders in ihrer Art, dass ich Laila gesagt habe: Wenn das Buch fertig ist, stell ich mich sofort in die Schlange derer, die es verfilmen wollen. Zum Glück stand ich an erster Stelle. Als ich das fertige Buch gelesen habe, wusste ich: Auf diese Expedition in ein für mich exotisches Gebiet, nämlich in den Osten, möchte ich gern gehen. Dort kann ich frisch gucken, denn den Osten kannte ich kaum. Über so eine Person wie diese Friseuse möchte ich gern mehr erfahren." Kathi Königs (Gabriela Maria Schmeide) DDR gibt es nicht mehr. Ihr Mann, ihr Job, ihr Haus im Grünen sind auch weg. Die arbeitslose Friseuse lebt mit Tochter Julia (Natascha Lawiszus) in einer Plattenbausiedlung in Berlin-Marzahn. Erfinderisch, kraftvoll und trotz aller Widrigkeiten immer wieder gut gelaunt macht sich Kathi an die Arbeit. Wer ihr dabei begegnet, was ihr widerfährt, und wie sie ihre Würde verteidigt - davon soll der Film erzählen. Die Geschichte beginnt an dem Morgen, an dem Kathi sich bei ihrer neuen Arbeit vorstellen soll. In einem Salon im Kaufpark, gleich um die Ecke soll sie eine Anstellung als Meisterin und Filialleiterin erhalten. Sie muss nur noch ihre Papiere vorbeibringen, ansonsten hat man sich schon telefonisch geeinigt. Doch als Kathi in diesem Salon steht, laufen die Dinge anders als erwartet, da Kathi "nicht ästhetisch ist". Das meint zumindest die Salonchefin Frau Krieger (Maren Kroymann). So leicht lässt sich die resolute Kathi aber nicht abspeisen. In einem leer stehenden Asia-Imbiss neben dem Salon Krieger will sie ihren eigenen Friseurladen eröffnen. Es beginnt ein Kampf gegen Behörden, Banken und Berater. Auf dem langen Weg zum erhofften Glück begegnen ihr Menschen, die attraktive Friseuse Silke (Christina Große), der halbseidene Schleuser Joe (Rolf Zacher) und der liebenswerte Vietnamese Tien (Ill-Young Kim). Erfolgsregisseurin Doris Dörrie (MÄNNER, KIRSCHBLÜTEN – HANAMI) inszenierte in Berlin die amüsant bewegende Geschichte einer in doppelter Hinsicht starken Frau, die mit Wucht und Würde für ein besseres Leben kämpft. Das Drehbuch schrieb Laila Stieler (DIE POLIZISTIN), Produzent ist Ulrich Limmer (LIPPELS TRAUM). Um ein Haar hätte es DIE FRISEUSE nie gegeben. Doch durch mehrere Zufälle kam alles anders. Im Jahr 2004 erfuhr die Berliner Drehbuchautorin Laila Stieler, dass es in ihrer Nachbarschaft eine besonders auffällige Friseuse gibt: „Mein Liebster ging in Prenzlauer Berg in einen Friseurladen. Eines Tages sagte er mir: ,Da arbeitet eine unglaubliche Frau, die musst Du Dir mal anschauen!’“ So traf Laila Stieler auf Kathleen Cieplik, eine Friseuse aus der ehemaligen DDR, die nicht nur durch ihre Pfunde, sondern auch durch ihre Lebensweisheiten von jeder Norm abwich. Zwar trug Kathleen Cieplik ihre Biografie mit viel Humor vor, doch an einer Stelle war Laila Stieler überhaupt nicht mehr nach Lachen zumute: „Sie erzählte, wie ihr am Telefon eine Arbeitsstelle zugesichert wurde, die sie dann doch nicht bekam, als sie am nächsten Tag ihre Unterlagen in den Friseursalon brachte. Da sagte man ihr: ,Wir können Sie nicht einstellen. Unser Beruf ist ein ästhetischer. Und Sie sind nicht ästhetisch.’“ In diesem Moment wusste Laila Stieler, die seit 1990 unter anderem die Drehbücher für DIE POLIZISTIN, WILLENBROCK und weitere preisgekrönte Filme des Regisseurs Andreas Dresen geschrieben hatte, dass sie dem passenden Stoff für eine sozialkritische Komödie auf der Spur war: „Aus der ersten Demütigung heraus versucht eine Frau, ihre Würde zu verteidigen.“ Um mehr über die Friseuse und ihren Kampf gegen die alltägliche Diskriminierung zu erfahren, arbeitete die Autorin eine Woche lang in Kathleen Ciepliks Salon. So lernte sie neben dem Friseurhandwerk auch viel über das Vorbild für ihre spätere Filmheldin Kathi König. PLASTIC PLANET Austria 2009 - Kinostart Deutschland: 25.02.2010 Regie: Werner Boote - Drehbuch: Boote  Die Kamera streift über einem idyllischen Gebirgstal. Wolken, Wälder, blauer Himmel, Natur pur. Aus dem Off dringt die Stimme des Filmemachers Werner Boote. "Früher einmal war die Erde ohne Plastik. Doch dann kam der große Auftritt des belgischen Chemikers Leo H. Bakeland. In den Jahren 1905 bis 1907 entwickelte er Bakelit, das erste vollsynthetische Produkt aus Erdöl. Seither schlägt der Fortschritt ein Rad um das andere. Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters.“
Super-8-Filmsequenzen, offensichtliche Privataufnahmen zeigen ein Kind, das Plastik liebt. Auch das ist Werner Boote. All die wunderbaren, knallbunten und vor allem gut riechenden Spielsachen hat er von seinem Großvater bekommen, der in den 60er Jahren Geschäftsführer der deutschen Interplastik-Werke war. Nur die kindliche Liebe ist längst einer erwachsenen Ernüchterung gewichen. Vor 40 Jahren wurden in Europa 5 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert. Das war für Bootes Großvater der Beweis, dass Plastik eine große Zukunft hat. John Taylor ist der Präsidenten von PlasticEuropa, der Dachorganisation europäischer Kunststofferzeuger. Ein mächtiger, vor allem aber ein verschwiegener Mann. Es hat 18 Monate gedauert, um mit ihm einen Termin zu bekommen. Er kann über Bootes Zahlen nur müde lächeln. "Zurzeit werden in Europa ca. 60 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert", sagt er. “Das ist etwa ein Viertel der Weltproduktion.“ Die Menge des Kunststoffs, die wir in den letzten 100 Jahren produziert haben, würde reichen, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. So kann man es auch ausdrücken. Logisch zeigt das nächste Bild eine kunterbunte Kakophonie aus Plastikprodukten. Beziehungsweise einen ganz normalen Supermarkt um die Ecke, durch den der Filmemacher seinen Einkaufswagen schiebt. Die unterschiedlichsten Gegenstände kommen so zusammen. Was Sinn macht. Weil Plastik per se gibt gar nicht, wie ein Chemiker erklärt. "Das ist ein bisschen Lego für Erwachsene. Man nimmt die unterschiedlichsten Bauteile und fügt sie so zusammen, dass sie nachher Eigenschaften haben, die sie vorher nicht hatten." Plastik ist leichter als Glas. Und ganz offensichtlich weniger zerbrechlich ist es auch. Um nur zwei der positiven Eigenschaften zu nennen. Über die vielen negativen redet die Plastikindustrie nicht ganz so gerne. "Es ist vor allem, das Müllproblem, dass das Image von Kunststoffen in Verruf bringt“, sagt Mister Taylor. Aber darum müsse sich die Gesellschaft kümmern. Die Industrie habe andere Aufgaben. Und was wäre die Alternative? Etwa eine Welt ohne Plastik? Wie denn bitte? Wo wir ja nicht einmal bei der Fußball-WM ohne Kunststoff-Ball auskommen. Die Kunststoff-Industrie macht 800 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Allein in Europa verdienen 1 Million Menschen ihr tägliches Brot unmittelbar mit Plastik. Jeder Industriezweig ist heute auf Kunststoff angewiesen. Es ist ein glänzendes Geschäft. Natürlich gibt es auch Stimmen, die auf Probleme hinweisen. Das Gefährliche an Plastik ist das schleichende, heißt es. Plastik zerfällt langsam und kann dabei in unsere Nahrungskette eindringen. 200 Jahre braucht eine PVC-Windel, bevor sie sich in ihre Bestandteile aufgelöst hat. Und bis dahin stinkt sie, sozusagen. Beziehungsweise: Sie kann Problemstoff in die Umwelt abgeben. 200 Jahre lang dringen diese Stoffe in die ökologischen Kreisläufe ein. Und niemand kann sie je zurückholen. Natürlich weiß die Industrie das alles. Aber sie hat nicht vor, darüber zu reden. Nicht einmal, wenn es tote Arbeiter gibt. Wie in den 90er Jahren in Venedig. Nicht einmal, wenn der Staatsanwalt Fragen stellt. Oder ganz besonders dann nicht. Kann man die Erzeugung von Plastik dokumentieren, vom Erdöl bis zum fertigen Produkt? Nein, das kann man nicht. Die chemische Zusammensetzung ist Firmengeheimnis — und zwar weltweit. Überall, wo Werner Boote sich hinwendet, gibt es die gleiche Antwort. Oder eben gar keine. Frederic Corbin ist plastischer Chirurg in Kalifornien. Er nimmt die Sache mit Humor: „Sollten in Zukunft einmal Außerirdische unseren Planeten besuchen und unsere Gräber öffnen, werden sie sich wundern, was für merkwürdige Grabbeigaben, da auf den Gesichtern und auf der Brust angeordnet sind und was das alles soll.” Ein Blick ins Meer würde den Außerirdischen schon jetzt genügen, um sich zu wundern. Vor zehn Jahren war das Verhältnis Plastik zu Plankton in den Ozeanen noch 6 zu 1, erklärt Charles Moore, der 1994 einen tausende von Kilometern großen Plastikmüllteppich im Nordpazifik entdeckt hat. Mittlerweile ist das Verhältnis 60 zu 1. Was weder Fischen noch Seevögeln bekommt. Sie sterben, weil sie Plastik mit Nahrung verwechseln. Wie womöglich wir alle bald auch. Zum Film Plastic Planet stellen wir geeignete Schulmaterialien für Ihren Unterricht sowie Statements von internationalen Wissenschaftlern zur Verfügung. Diese Unterlagen beschäftigen sich im Detail mit folgenden Themen: - • Was ist Plastik?
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• Wir wird Plastik hergestellt?
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• Die gebräuchlichsten Kunststoffe - Anwendung und Probleme
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• Hintergrundinformation und Fakten zum Thema Plastik Müll
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• Hintergrundinformation und Fakten zum Thema Gesundheit
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• Factsheet Bipshenol A
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• Factsheet Phthalate (Weichmacher)
- • REACH – Thema Plastik in der EU
Nummer 9 USA 2009 - Kinostart Deutschland: 25.02.2010 Regie: Shane Acker - Drehbuch: Pamela Pettler - Buch: Shane Acker  Als Shane Acker im Jahre 2005 seinen dritten Kurzfilm 9 drehte, hatte er noch keine Ahnung, dass nicht nur eine Oscarnominierung auf ihn wartete. Viereinhalb Jahre arbeitete Shane Acker zusammen mit acht anderen Animateuren und Beleuchtern immer wieder an seinem Kurzfilm, bis er schließlich vorgeführt werden konnte - und so sehr begeisterte, dass er den Auftrag bekam, einen abendfüllenden Spielfilm daraus zu machen. Shane Acker erzählt, dass ihm erst ein Produzent die Augen öffnen musste, um zu erkennen, welches Potential in 9 steckt. Erst als die Nachfrage nach einem abendfüllenden Spielfilm aufkam, entdeckte Shane Acker, dass die Geschichte um 9 und die anderen Stitchpunks viel mehr hergeben könnte, als er in seinem Kurzfilm erzählte, der seine Premiere in Sundance Premiere feierte, noch im selben Jahr bei den Studentenoscars sowie bei SIGGRAPH ausgezeichnet wurde und schließlich 2006 sogar für den regulären Kurzfilm-Academy Award nominiert war. Offizielle Sequenzen gibt es auf der Acker-eigenen Website. Es ist gekommen, wie es kommen musste. Die Menschheit hat sich zwar ständig weiter entwickelt, immer komplexere Technologien erschlossen und verbessert, doch irgendwann verlor man das eigene Schicksal aus den Augen. Rebellion der Maschinen, in Rückblenden und Standbildern wird erklärt, wie erbarmungslos Maschinen gegen Menschen vorgingen und wie diese sich - zum Scheitern verdammt - wehrten. Shane Ackers 9 fängt mit der Entstehung seines Helden an, gesprochen von Elijah Wood. Die genähten Roboter mit den Namen 1 bis 9 unterscheiden sich gänzlich in ihren Wesen und ihrem Aussehen, nur eines verbindet sie wirklich: sie befinden sich in einer postapokalyptischen Welt, wo Elektroschrott, Rost und Müll das Gesamtbild dominieren. Die Menschheit, ja die ist vom Erdboden verschwunden, oder eher vom Erdboden getilgt worden. Der tote Wissenschaftler auf dem Boden seines eigenen Labors bedeutet in der Hinsicht zweierlei: mit der Menschheit ist es trotz aller Genialität zu Ende gegangen, da sie den Hals nicht voll genug kriegen konnte. Auf der anderen Seite hat sich der Wissenschaftler für 9 geopfert, damit er leben kann. Ein jede Figur beinhaltet einen gewissen Charakterzug, zusammen ergeben sie das, was der Wissenschaftler unter seiner Seele verstanden wissen wollte. Es liegt also an diesen kleinen Puppenrobotern, auch stitchpunks genannt, zu retten, was zu retten ist. Erst einmal muss sich 9, der anfangs ohne Stimme erwacht, in dieser tristen Schrottwelt zurechtfinden. Unheimliche Geräusche, ein Klappern hier, ein Klappern da. Für den weiteren Inhalt reicht es zu wissen: 9 wird auf viele Gefährten treffen, aber auch auf große Gefahren und Herausforderungen. Völlig allein erwacht 9 in einem zerfallenen Haus, begegnet aber bald darauf 8 anderen seiner Art, die versuchen, in dieser gefährlichen Welt zu überleben. Natürlich schließt sich 9 der Truppe an, die immer auf der Flucht vor wilden Maschinenbestien ist, die erbarmungslos Jagd auf sie machen. Doch 9 kann die anderen überzeugen, dass sie herausfinden müssen, warum die Maschinen sie überhaupt zerstören wollen und was ihre wahre Bestimmung ist. Was die Gefährten erfahren, ist grösser, als sie es sich je hätten vorstellen können - sie sind die letzte Hoffnung für das Leben selbst. Als seine grössten Inspirationen zählt Shane Acker diverse Mangafilme auf, wie Akira oder Prinzessin Mononoke, aber auch die Werke von Terry Gilliam und Tim Burton. Beide haben, was heute schnell vergessen wird, ebenfalls einmal als Animatoren angefangen. Tim Burton war von Shane Ackers Vision so begeistert, dass er beschloss, die Langfassung zu produzieren. Und wo Burton ist, ist Danny Elfman nicht weit, und lieferte den Soundtrack zu #9. Mittlerweile hat Shane Acker 3 weitere Projekte in Planung, zwei davon Animationsfilme, eines ein Live-Action-Film. Medienpädagogisch interessant ist die US-Website zum Film von Focus Features. Dort finden sich nicht nur die üblichen Inhaltsangaben, Fotos und Trailer, sondern auch bebilderte Hintergrundinformationen über Darstellungen der Apokalypse in der Kunstgeschichte und ihren Bezug zu 9. Allein damit läuft diese Onlinepräsenz schon der Qualität mancher DVD-Extras den Rang ab und leistet das, was Filmbildung tun sollte: Lust machen auf Filme - und zum Blick hinter die Kulissen animieren. ALICE IM WUNDERLAND USA 2010 - Kinostart Deutschland: 04.03.2010 Regie: Tim Burton - Drehbuch: Linda Woolverton - Buch: Lewis Carroll  Tim Burton, seines Zeichens einer der ideenreichsten Filmemacher im Bereich Fantasy, kann nach der Produktion von '9' auch wieder als Regisseur aus den Vollen schöpfen. Mit der Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers erfüllt sich der Filmemacher einen Traum; seit Jahren will er den Stoff verfilmen und jetzt endlich kam von Disney grünes Licht. ALICE IM WUNDERLAND markiert die Rückkehr des Regisseurs Tim Burton zu Walt Disney Pictures und ist gleichzeitig die siebte Zusammenarbeit mit Johnny Depp (Edward mit den Scherenhänden, Ed Wood, Sleepy Hollow, Charlie und die Schokoladenfabrik, Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche, Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Alice in Wonderland). Mit einer noch nie dagewesenen Kombination aus Live-Action, CGI und 3D Performance Capture entführt Tim Burton die Besucher in eine abenteuerliche Traumwelt. So habt ihr die Geschichte von dem kleinen Mädchen, das einem weißen Kaninchen folgt, noch nie gesehen. Die ersten Bilder bestätigen einmal mehr, dass die Fantasie Burtons ungebrochen ist. Er hat einige der wunderbarsten Märchen und Geschichten auf die Leinwand gezaubert, begeistert uns immer wieder mit seiner ganz einige, individuelle Handschrift. Bizarre Handlungsorte und verschrobene Typen gehören ebenso zu ihr wie eine ganz besondere Liebe zu Außenseitern und schaurigen bis traurigen Figuren. Auch der Cast für den Film ist, sensationell. Das Ensemble für Alice im Wunderland, der teilweise mit dem Performance-Capture-Verfahren hergestellt wurde, kann sich sehen lassen. Mit dabei sind Mia Wasikowska als Alice, Johnny Depp als verrückter Hutmacher, Crispin Glover als Herzbube, Matt Lucas den Tweedledee, Anne Hathaway als Weiße Königin, Helena Bonham Carter als Rote Königin und Stephen Fry als dauergrinsende Katze. Kurz noch einmal die Geschichte von Alice und dem Kaninchen: Für die 19-jährige Alice Kingsley (Mia Wasiskowska) hält das Leben eine Überraschung bereit: Während einer viktorianischen Gartenfeier, die zu ihren Ehren ausgerichtet wird, erhält sie einen Heiratsantrag von Hamish (Leo Bill), dem wohlhabenden, aber langweiligen Sohn von Lord und Lady Ascot (Tim Pigott-Smith, Geraldine James). Alice flieht und bleibt der Gesellschaft eine Antwort schuldig. Sie folgt einem sonderbaren weißen Kaninchen, das mit einer Weste bekleidet ist und eine Taschenuhr bei sich trägt. Das Kaninchen läuft über eine Wiese und verschwindet dann in einem Loch im Boden. Ebenso plötzlich wird auch Alice in das Loch hineingezogen und fällt durch eine eigenartige, traumähnliche Passage, bis sie schließlich in einem runden Raum mit vielen Türen landet. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, die eine Flasche mit der Aufschrift "Trink mich" und einen Kuchen, der mit den Worten "Iss mich" verziert ist, beinhalten, schafft es Alice, mit Hilfe der schrumpfenden Wirkung des Tranks und der vergrößernden Wirkung des Kuchens eine der Türen zu öffnen und hindurchzugehen. Sie betritt eine zauberhafte Welt, die bei ihren Bewohnern unter dem Namen Unterland bekannt ist. Dort trifft sie auf eine bunte Mischung von Charakteren: von der verwegenen Schlafmaus (Barbara Windsor) zu dem völlig verrückten Hutmacher (Johnny Depp), von der Grinsekatze zu der Wasserpfeife rauchenden Raupe Absalom, von der gruseligen Weißen Königin (Anne Hathaway) zu ihrer gehässigen und launischen älteren Schwester und Herrscherin von Unterland, der Herzkönigin (Helena Bonham Carter). DIE OSCAR VERLEIHUNG 2010 Am 7. März 2010 werden im Kodak Theatre wieder die Oscars vergeben. Aber schon im Vorfeld sorgt die Academy mit einigen Neuerungen und Änderungen für Aufsehen. Seit 2004 findet die Verleihung der Academy Awards im Februar statt, aber in diesem Jahr hat die Academy einen späteren Termin im März festgesetzt. Der Grund ist einfach: Vom 12. bis zum 28. Februar 2010 finden die Olympischen Winterspiele in Vancouver statt und mit diesem Großereignis wollten die Organisatoren der Verleihung nicht konkurrieren. Schließlich haben sie in den letzten Jahren gerade auf dem amerikanischen Fernsehmarkt mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen. Außerdem haben sich die Veranstalter bereits 2006 für eine Verschiebung in den März entschieden, auch damals waren die Olympischen Winterspiele der Grund. In den frühen Jahren der Oscarverleihung wurden in der Kategorie „Bester Film“ zehn oder mehr Beiträge nominiert. Aber im Jahr 1945 wurde die Anzahl der Nominierungen auf fünf Filme beschränkt, um den einzelnen Titeln mehr Raum und Aufmerksamkeit innerhalb der Zeremonie einzuräumen. Nun hat Sid Ganis, der Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verkündet, dass in diesem Jahr zehn Filme ins Rennen um den Oscar für den besten Film gehen werden. Mit dieser Entscheidung reagiert die Academy vor allem auf die Kritik der letzten Jahre, nach der vor allem Filme mit hohem künstlerischen Anspruch, aber leider wenig Zuschauern nominiert waren, während erfolgreiche Filme ignoriert wurden. Dazu gehören vor allem Animationsfilme und Blockbuster wie „The Dark Knight“, dessen Nicht-Nominierung bei der Verleihung 2009 von vielen Kritikern und Filmfans bemängelt wurde. Dank der neuen Nominierungspraxis erhöhen sich die Chancen der populären Filme auf eine Nominierung und dadurch erhoffen sich die Produzenten der Show außerdem höhere Einschaltquoten. Zusätzlich zu der Erweiterung der Nominierungen haben sich auch die Abstimmungsregeln für den besten Film geändert. Bislang haben einfach alle Mitglieder der Academy für einen der fünf nominierten Filme gestimmt und der mit den meisten Stimmen hat den Oscar bekommen. Fortan erstellen die Stimmberechtigten eine Rangliste, auf der sie die Filme auf die Plätze eins bis zehn setzen. Wird ein Beitrag von mehr als 50 Prozent der Mitglieder auf den ersten Platz gesetzt, hat er gewonnen. Falls nicht, wird der Film mit den wenigsten Top-Platzierungen von der Liste gestrichen und die Filme, die hinter dem Gestrichenen platziert waren, rücken einen Platz auf. Dieses Verfahren wird solange durchgeführt, bis ein Film die Mehrheit an ersten Plätzen hat. Gerade angesichts der Erweiterung auf zehn Beiträge in der Kategorie „Bester Film“ erscheint diese Änderung des Abstimmungsverfahrens sinnvoll – und sogar notwendig. Schon in den Jahren vor 1945, als ebenfalls neun, zehn oder auch zwölf Filme nominiert waren, wurde dieses Verfahren angewandt. Außerdem kommt es derzeit schon bei den Nominierungsabstimmungen in den meisten Kategorien zum Einsatz. Insgesamt erhofft sich die Academy vor allem, dass auf diese Weise das gemeinsame Urteil der Stimmberechtigten besser ausgedrückt wird. Welche Regisseure, Schauspieler und sonstige Mitarbeiter der Filmindustrie sonst noch Oscar-Nominierungen für das Jahr 2010 erhalten haben, kann der folgenden Liste entnommen werden: Bester Film: - Avatar
- The Blind Side
- District 9
- An Education
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Precious: Based on the Novel 'Push' by Sapphire
- A Serious Man
- Up
- Up in the Air
Bester Hauptdarsteller: - Jeff Bridges (Crazy Heart)
- George Clooney (Up in the Air)
- Colin Firth (A Single Man)
- Morgan Freeman (Invictus)
- Jeremy Renner (The Hurt Locker)
Bester Nebendarsteller: - Matt Damon (Invictus)
- Woody Harrelson (The Messenger)
- Christopher Plummer (The Last Station)
- Stanley Tucci (The Lovely Bones)
- Christoph Waltz (Inglourious Basterds)
Bester Hauptdarstellerin: - Sandra Bullock (The Blind Side)
- Helen Mirren (The Last Station)
- Carey Mulligan (An Education)
- Gabourey Sidibe (Precious: Based on the Novel 'Push' by Sapphire)
- Meryl Streep (Julie & Julia)
Beste Nebendarstellerin: - Penélope Cruz (Nine)
- Vera Farmiga (Up in the Air)
- Maggie Gyllenhaal (Crazy Heart)
- Anna Kendrick (Up in the Air)
- Mo'Nique (Precious: Based on the Novel 'Push' by Sapphire)
Bester Animationsfilm: - Coraline
- Fantastic Mr. Fox
- The Princess and the Frog
- The Secret of Kells
- Up
Beste Ausstattung: - Avatar (Rick Carter and Robert Stromberg (Art Direction); Kim Sinclair (Set Decoration))
- The Imaginarium of Doctor Parnassus (Dave Warren and Anastasia Masaro (Art Direction); Caroline Smith (Set Decoration))
- Nine (John Myhre (Art Direction); Gordon Sim (Set Decoration))
- Sherlock Holmes (Sarah Greenwood (Art Direction); Katie Spencer (Set Decoration))
- The Young Victoria (Patrice Vermette (Art Direction); Maggie Gray (Set Decoration)
Beste Kamera: - Mauro Fiore (Avatar)
- Bruno Delbonnel (Harry Potter and the Half-Blood Prince)
- Barry Ackroyd (The Hurt Locker)
- Robert Richardson (Inglourious Basterds)
- Christian Berger (The White Ribbon)
Bestes Kostüm: - Janet Patterson (Bright Star)
- Catherine Leterrier (Coco Before Chanel)
- Monique Prudhomme (The Imaginarium of Doctor Parnassus)
- Colleen Atwood (Nine)
- Sandy Powell (The Young Victoria)
Bester Regisseur: - James Cameron (Avatar)
- Kathryn Bigelow (The Hurt Locker)
- Quentin Tarrantion (Inglourious Basterds)
- Lee Daniels (Precious: Based on the Novel 'Push' by Sapphire)
- Jason Reitman (Up in the Air)
Bester Dokumentarfilm: - Burma VJ (Anders Østergaard and Lise Lense-Møller)
- The Cove
- Food, Inc. (Robert Kenner and Elise Pearlstein)
- The Most Dangerous Man in America: Daniel Ellsberg and the Pentagon Papers (Judith Ehrlich and Rick Goldsmith)
- Which Way Home (Rebecca Cammisa)
Beste Kurzfilmdokumentation: - China's Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province
- The Last Campaign of Governor Booth Gardner
- The Last Truck: Closing of a GM Plant
- Music by Prudence
- Rabbit à la Berlin
Bester Filmschnitt: - Avatar
- District 9
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Precious: Based on the Novel 'Push' by Sapphire
Bester nicht-englischsprachiger Film: - Ajami (Scandar Copti and Yaron Shani, Israel)
- El Secreto de Sus Ojos (Juan José Campanella, Argentinien)
- The Milk of Sorrow (Claudia Llosa, Peru)
- Un Prophète (Jacques Audiard, Frankreich)
- The White Ribbon (Michael Haneke, Deutschland)
Bestes Makeup: - Il Divo (Aldo Signoretti and Vittorio Sodano)
- Star Trek (Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow)
- The Young Victoria (Jon Henry Gordon and Jenny Shircore)
Beste Originalmusik: - Avatar (James Horner)
- Fantastic Mr. Fox (Alexandre Desplat)
- The Hurt Locker (Marco Beltrami and Buck Sanders)
- Sherlock Holmes (Hans Zimmer)
- Up (Michael Giacchino)
Bester Song: - The Princess and the Frog ("Down in New Orleans" und "Almost There"
- Paris 36
- Nine
- Crazy Heart
Bester animierter Kurzfilm: - French Roast
- Granny O'Grimm's Sleeping Beauty
- The Lady and the Reaper (La Dama y la Muerte)
- Logorama
- A Matter of Loaf and Death
Bester Kurzfilm: - The Door
- Instead of Abracadabra
- Kavi
- Miracle Fish
- The New Tenants
Bester Tonschnitt: - Avatar
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Star Trek
- Up
Beste Mischung: - Avatar
- The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- Star Trek
- Transformers: Revenge of the Fallen
Beste Spezialeffekte: - Avatar
- District 9
- Star Trek
Bestes adaptiertes Drehbuch: - District 9
- An Education
- In the Loop
- Precious: Based on the Novel 'Push' by Sapphire
- Up in the Air
Bestes Originaldrehbuch: - The Hurt Locker
- Inglourious Basterds
- The Messenger
- A Serious Man
- Up
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