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Jugendkirche versendet Weihnachtspäckchen |
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Geschrieben von pierre roh
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Dienstag, 24. November 2009 |
"Junge Mensche haben durch die Arbeit hier begonnen ihr Leben über den Glauben an Gott zu definieren, haben ihr Leben verändert und neu orientiert. Das ehrenamtliche Engagement ist breit und vielfältig und die Basis der Arbeit, die tägliche Praxis ist bestimmt durch kreatives, spontanes und soziales Handeln, in der Öffentlichkeit wird die Arbeit der Jugendkirche nicht nur wahrgenommen, sondern als ein ermutigendes Zeichen zur Lebensbejahung empfunden." Bei dieser Entwicklung ist es nicht verwunderlich, wenn die Jugendkirche (JuKi) in Stralsund mithilft Weihnachtspäckchen an Waisenhäuser zu versenden.
Da werden sich all die Kinder in den Waisenhäusern, Kinderheimen, Schulen und Familien in Moldawien, Kroatien, Weißrussland, Polen, Kosovo, Tschechien und Südafrika freuen, wenn sie ihr buntes Weihnachtspäckchen öffnen. Da sind sich die fleißigen Helfer einig, die in den Räumen der Jugendkirche Grünhufe an die 300 Schuhkartons mit Geschenken füllten. Am 15. November war in den Sammelstellen Annahmeschluss. Neben den Jugendlichen aus der Jugendkirche waren Privatpersonen und die StadtteilbetreuerInnen auch in diesem Jahr wieder dabei. Steffi Köpke betreut seit einem Jahr die Stralsunder Untersammelstelle der Aktion Weihnachten im Schuhkarton. Die gibt es seit 1996. Sie ist ein Projekt des Berliner Vereins "Geschenke der Hoffnung", bei dem es sich um ein christliches Missions- und Hilfswerk mit internationalem Profil handelt. "Die Kartons werden nur mit einem Gummiband verschlossen, und von uns noch einmal überprüft, da keine gelatinehaltigen Nahrungsmittel verpackt werden dürfen, keine Flüssigkeiten, ebenso kein Kriegsspielzeug und keine Pokemonbilder. Die Geschenkideen sollten alle original verpackt sein. Es können Schuhe sein, Hygieneartikel wie Zahnpasta und Zahnbürste, Spielsachen oder Bekleidung. Wir haben von Senioren viele neue tolle selbst gestrickte Winterbekleidung bekommen und oftmals liegt auch ein persönlicher Weihnachtsgruß bei. Weihnachten hat für diese Kinder einen christlichen Hintergrund, und für viele von ihnen ist es das einzige Geschenk, dass sie überhaupt bekommen", erzählt die 40-Jährige. Auf die Kartons kommt ein Aufkleber, der darüber informiert, für welche Altersgruppe die Geschenke geeignet sind bzw. ob sie eher was für ein Mädchen oder einen Jungen sind. Thomas Gürgen, Sozialarbeiter in der Jugendkirche, erklärt: "Im Oktober haben wir zu der Aktion aufgerufen. Um den Transport kümmert sich die Berliner Organisation. Gemeinsam mit Jugendlichen haben wir die Kartons mit buntem Geschenkpapier beklebt." Die Nahrungsmittel, die herausgenommen werden mussten, sowie verschiedene gebrauchte Waren werden gemeinnützigen Zwecken zugeführt. Nach der Aktion bekommen die Helfer eine Rückmeldung, wohin die Kartons gekommen sind. siehe auch → Jugendkirche in Stralsund gibt gutes Beispiel |