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Freitag, 3. September 2010
Jugendkirche im Erzbistum Paderborn PDF Drucken
Geschrieben von pierre roh   
Samstag, 4. Juli 2009
Jugendkirche im Erzbistum PaderbornWas ist ein JuKi-Projekt? Was zeichnet es aus? Was will es erreichen – und auch: Was will es auf keinen Fall sein?

Die Broschüre 'Im Aufwind', die im Februar 2008 von der Abteilung Jugendpastoral erstellt wurde, nimmt seine Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch unterschiedliche JuKi-Projekte im Erzbistum Paderborn. Dabei werden sowohl die Grundlagen von Jugendkirche, als auch ihre bunte Unterschiedlichkeit in den verschiedenen Projekten vorgestellt. Zahlreiche Fotos aus unterschiedlichen Projekten, eine Ermutigung von Dr. Matthias Sellmann, das Abenteuer JuKi zu wagen und eine Liste mit Ansprechpartnern und Kontaktadressen runden die Broschüre ab.
 
Der Pastoralverbund Paderborn sucht nach neuen Wegen, Jugendliche anzusprechen. Erzbischof Hans-Josef Becker sieht eine Chance darin, dass Jugendliche heute wieder mehr bereit seien, über ihre Sehnsüchte zu sprechen. "Der Glaubensabbruch hat sich in der jetzigen Elterngeneration ereignet. Bei der Jugend sehe ich eine Umorientierung", so Becker. Wichtig seien Vorbilder, die sich durch Vitalität und Glaubwürdigkeit auszeichneten. Junge Menschen bräuchten Begleiter, die helfen, den Glauben für sich zu erschliessen.

"Such mich und finde mich, lass mich nicht unberührt zurück. Es ist schön bei den Gebetsstunden am Donnerstagabend hier zu sein und es tut gut sich berühren zu lassen. Mich berührt die Atmosphäre mit vielen Kerzen, die wunderschönen tiefen Gebete und besonders die direkte Berührung wie Salbung, Segnung und Handauflegung. Gottes Nähe ganz tief spüren dürfen, sich finden lassen und so ganz viele Kraft und Energie für den Alltag mitnehmen, das machen die Abende für mich so wertvoll. Danke", so beschrieb eine Teilnehmerin ihre Eindrücke und Gefühle nach dem Besuch der Veranstaltung einer JuKi.

Jugendpfarrer Meinolf Wacker sieht vor allem in den über 30'000 Messdienerinnen und Messdienern im Erzbistum Paderborn ein Potential für die Zukunft, und Klemens Reith von der Abteilung Jugendpastoral im Erzbistum beobachtet besonders in dieser wieder wachsenden Gruppe "einen Hunger nach Tiefgang". Darüber hinaus gelte es aber mit neuen Angeboten besonders jene anzusprechen, die sich von den bestehenden Gruppen nicht angezogen fühlen, sind sich alle Verantwortlichen einig.

Zur Zeit gibt es 4 dauerhafte Projekte an folgenden Orten:

  1. Bielefeld          www.jugendkirche-bielefeld.de
  2. Brilon               www.jungekirche-brilon.de
  3. Dortmund        www.jungekirche-dortmund.de
  4. Paderborn       www.junge-kirche-paderborn.de

Darüber hinaus werden immer wieder temporäre JuKi-Projekte an vielen unterschiedlichen Orten unseres Bistums ins Leben gerufen. Einige exemplarische Eindrücke von fünf ganz unterschiedlichen Projekten aus den Jahren 2008 & 2009 sind zu finden unter

Junge Kirche Meschede 2008 
www.jugendkirche-meschede.de

Churchcamp Bremke 2008     
www.pv-esloherland.de/aktuelles/churchcamp/churchcamp.html

Junge Kirche Hagen-Witten 2009      
www.jungekirche-hagen-witten.de

Jugendkirche Eslohe 2009     
http://www.pv-esloherland.de/aktuelles/churchcamp/churchcamp.html

Jugendkirche Langenholthausen 2009          
www.jugendkirche.pastoralverbund-oberes-hoennetal.de

Die Arbeitsweisen der Projekte sind sehr unterschiedlich, einige wandern mit ihren Veranstaltungen in einem Dekanat von Ort zu Ort, andere nutzen ein festes Gebäude.

Alle JuKi-Projekte haben allerdings die folgenden drei Arbeitsprinzipien gemein:

    1. Projektarbeit innerhalb der Kirche: Die Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie in enger Verzahnung mit der pastoralen Arbeit der Kirchengemeinden stehen. Die Veranstaltungen werden in der Regel von einem Team junger Menschen vorbereitet und durchgeführt.
    2. Projektarbeit in Partizipation: Die Ehrenamtlichen werden dabei von hauptberuflichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen in der Pastoral unterstützt und begleitet. Dabei bleibt es ein Projekt der jungen Menschen für junge und jung gebliebene Menschen.
    3. Projektarbeit mit Augenmaß: Alle notwendigen Entscheidungen sind rückgebunden an die Gremien der Kirchengemeinden – Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand. Oftmals eröffnet sich ein gegenseitiger Lern- und Erfahrungsprozess.

Weitere Informationen sind erhältlich bei:

Janine Mehr-Martin
Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit
Domplatz 15, 33098 Paderborn
Tel.: 05251 / 125 – 1730
eMail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Auf der aktuellen Karte des Erzbistums Paderborn seht ihr die neuen Dekanate: PDFhier.
 
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