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Freitag, 30. Juli 2010
FSJ bei einer Jugendkirche PDF Drucken
Geschrieben von pierre roh   
Donnerstag, 19. März 2009
Freiwilliges soziales Jahr in einer Jugendkirche
 
Jungen Erwachsenen bietet das "Freiwillige Soziale Jahr" (FSJ), auch Diakonisches Jahr (DJ) genannt, die Möglichkeit sich für ein Jahr sozial zu engagieren. Behindertenarbeit, Kinder- oder Seniorenbetreuung, Obdachlosenversorgung oder Flüchtlingsarbeit sind mögliche Einsatzgebiete. Auch die Jugendkirche (JuKi) bietet an verschiedenen Orten die Möglichkeit eines FSJ. Jugendliche haben hier die Möglichkeit, im sozialen Dienst ihre eigene Fähigkeiten und Grenzen zu entdecken und diese auszuloten. Das FSJ kann auch zur sinnvollen Überbrückung einer Wartezeit genutzt werden. In einem zweiwöchigen Einführungskurs werden die FSJ-Anwärter auf ihre Aufgabe vorbereitet und in begleitenden Seminaren tauschen die Freiwilligen ihre Erfahrungen aus und werden durch fachliche Begleitung unterstützt.
 
Freiwillige Horizont-Erweiterung. Endlich die Schule geschafft! Aber gleich studieren oder eine Ausbildung beginnen? Wie wäre es mit einer bezahlten Horizont-Erweiterung: Zum Beispiel bei einem Naturprojekt mitarbeiten oder im Team in einer JuKi helfen? Freiwilliges Engagement im Bereich "Kirche und Religion" steht nach den Bereichen "Sport" und "Schule/Kindergarten" immerhin an dritter Stelle. Wie wäre es mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr in deiner Jugendkirche?

Viele Jugendkirchen (JuKis) bieten Unentschlossenen, die nicht sofort im Anschluss an die Schulausbildung ihre weitere berufliche Laufbahn gezielt einschlagen möchten, die Möglichkeit, im Rahmen eines bezahlten Freiwilligen Sozialen Jahres Lebenserfahrung zu sammeln und beeindruckend ist der Kompetenzgewinn durch das JuKi-Ehrenamt allemal.

Prof. Dr. Heinrich Grosse vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD stellte anhand empirischer Daten zum freiwilligen Engagement fest, dass ehrenamtliche Tätigkeiten im Durchschnitt aller Bereiche zu 55 Prozent von Männern ausgeübt werden, im Bereich von Kirche und Religion ihr Anteil aber lediglich 35 Prozent der Aktivitäten ausmache.

Die Motive für das Ehrenamt sind ganz verschieden und die gewählten Tätigkeitsfelder sehr unterschiedlich. Als wichtigste Motive für die Freiwilligen nennt Prof. Grosse jedoch "die Gesellschaft zumindest im Kleinen mitzugestalten" und "mit anderen Menschen zusammenkommen".  Fast die Hälfte der Befragten habe in hohem Masse für sie wichtige Fähigkeiten gewonnen. Genau das bestätigte Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Laschet habe in der kirchlichen Pfarr- und Jugendarbeit mehr für seine heutige Tätigkeit gelernt als im Studium: Junge Menschen arbeiten erstmals im Team, sie müssen präsentieren, organisieren Veranstaltungen und erwerben Gremien-Kompetenz - alles Fähigkeiten, die im späteren Leben sinnvoll umgesetzt werden können.

Eine für die Kampagne "Geben gibt." in Auftrag gegebene emnid-Umfrage verdeutlicht das Engagement in der Bevölkerung: Ein Drittel der Deutschen leistet bereits einen Beitrag für das Gemeinwohl. Doch es könnten deutlich mehr sein. Wie der Umfragen belegen, sind mehr als 36 Prozent der bisher nicht engagierten Bürger grundsätzlich bereit, sich für die Gesellschaft einzusetzen.

Das deckt sich mit einer ausführlichen Studie aus dem Jahre 2004: 36 Prozent, also etwa ein Drittel, aller Bundesbürgerinnen und -bürger ab 14 Jahren engagieren sich ehrenamtlich, das sind mehr als 23,4 Millionen Menschen. Weiter 34 Prozent können sich ein Ehrenamt vorstellen, ergab der zweite Freiwilligensurvey (Studie des BMFSFJ, 2004).

Besonders aktiv ist jene Altersgruppe, die sich in den JuKis engagiert - die 14- bis 29jährigen. Es lohnt sich Menschen in jungen Jahren für Freiwilligendienste zu gewinnen. Sie bleiben mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Leben lang aktiv. Der Einstieg ins Ehrenamt wird in der Regel dadurch erleichtert, dass die Verpflichtungen zeitlich überschaubar und befristet sind.

Das Engagement nehme derzeit im kirchlichen Bereich noch zu, weiss Prof. Dr. Thomas Olk vom Bundessnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Zugleich herrsche vielerorts Unkenntnis darüber, an welcher Stelle Engagement gebraucht werde oder wer als Ansprechpartner zur Verfügung stehe.

Die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, nannte veränderte Rahmenbedingungen und eine verbesserte "Anerkennungskultur" als Gründe für den stetigen Anstieg der Zahl der ehrenamtlich Engagierten, der in den letzten Jahren zu verzeichnen ist. Kirche, Diakonie und Caritas hätten, wie andere Träger auch, gelernt, dass ehrenamtliches Engagement zwar unentgeltlich, aber nicht umsonst zu haben sei, sagte Bosse-Huber. Institutionen bildeten aus, qualifizierten oder erstatteten verstärkt Auslagen für Ehrenamtliche.

Die bundesweite und auf drei Jahre angelegte Kampagne "Geben gibt." möchte die "Kultur der Anerkennung" stärken und schlummernde Engagement-Potenziale generationenübergreifend mobilisieren. Dabei gilt es, allgemeine Wissenslücken zu schliessen, Vorurteile abzubauen, Überblick über die Formen des bürgerschaftlichen Engagements zu verschaffen, weitere Anreize für Engagement zu stiften und zeitgemässe Engagementformen zu entwickeln.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Angebot an junge Menschen, die sich beruflich orientieren und erproben möchten, die Gemeinschaft erfahren und Sinn stiften möchten und die ihren Wissens- und Erfahrungshorizont erweitern wollen. In einem solchen Jahr leisten sie wichtige Hilfe in sozialen Einrichtungen, Projekten und Gemeinden. Für Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen liegt im freiwilligen Engagement eine grosse Chance für die Gesellschaft: "Engagement heisst verändern und mitgestalten."

Vertreter der beiden grossen Kirchen haben die wachsende Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements unterstrichen. In einer zunehmend individualistisch geprägten Gesellschaft mit "Tendenzen zum sozialen und kulturellen Ausschluss" vieler Menschen seien Christen besonders herausgefordert, sich mit anderen zu verbinden, sagte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, im Februar auf einer ökumenischen Fachtagung in Köln.

Ehrenamt heisst theologisch auch die Verwirklichung des allgemeinen Priestertums aller Gläubigen. Hier wird das eingelöst, was das Zweite Vatikanische Konzil jedem Christen zuspricht: Nämlich, dass jeder ein besonderes Charisma hat, mit dem er sich in einer Gemeinde verwirklichen kann und soll, denn wer sich freiwillig engagiert, ist weder Lückenbüsser noch Wasserträger.

Gerade freiwillig Aktive machen verstärkt auf Mißstände aufmerksam, fragen kritisch nach. Sie fordern Transparenz, Partizipation und klare Absprachen mit Hauptamtlichen. "Ehrenamtliche haben ein feines Gespür für Gottes Rechte und Gebote", betont Bosse-Huber, denn "wer etwas tun will, der will auch mitbestimmen", ergänzt Hans Joachim Meyer.

Das FSJ/DJ steht Frauen und Männern im Alter von 17 bis 26 Jahren offen. Die Einsatzzeit beträgt in der Regel zwölf zusammenhängende Monate. Die Teilnahme an den Begleitseminaren ist verpflichtend. Während des FSJ/DJ erhalten die Teilnehmenden ein monatliches Taschengeld. Unterkunft und Verpflegung werden gestellt.

Wird Geld und Personal knapp, so gibt es im Staat wie in der Kirche die Neigung, immer mehr Aufgaben auf das Ehrenamt zu übertragen. Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, dass sich viele Menschen für andere engagieren. "Die Kirchen können einen Beitrag dazu leisten, dass ehrenamtliche Arbeit noch attraktiver wird", fordert Barbara Rinke.
 
FSJ - Freiwilliges Soziales Jahr 2009/2010 bei der

Jugendkirche Chemnitz: Das Bewerbungsverfahren für den FSJ-Jahrgang 2009/2010 hat begonnen! Informationen rund um deine Bewerbung findest du beim Fachfreferat für FSJ der EMK (ev.-method. Kirche), das für alle FSJ-Stellen in Sachsen die Koordination übernommen hat. Hier gibts schon mal den → Infoflyer

EmK, Kinder- und Jugendwerk Ost
Fachreferat FSJ
Paul-Gruner-Str. 26
04107 Leipzig        
Tel: 0341/ 9 60 32 93
Fax: 0341/ 9 99 95 72
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Jugendkirche Limburg (CROSS OVER) bietet dir die Zusammenarbeit mit einem jungen, kreativen Team, ein angenehmes Betriebsklima, Einblicke in die sozialpädagogische und seelsorgerische Arbeit mit Jugendlichen und eine angemessene Bezahlung!

Wenn Du im Besitz des Führerscheins der Klasse B und bereit bist, selbstständig und zuverlässig im Team von CROSS OVER mitzuarbeiten, bist du genau richtig!

CROSS OVER - Jugendkirche Limburg
Jugendbildungsreferentin Johanna Surrey
Tilemannstr. 5
65549 Limburg
Tel.: 06431/58427-13
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Jugendkirche Soest bietet zur Zeit 2 Plätze für ein freiwilliges soziales Jahr an. Eine Stelle ist noch für 2009/2010 zu besetzen. 

Interesse? Dann nimm Kontakt auf:


Am Wiesenkirchhof 12
59494 Soest
Deutschland
Tel.:02921/3472382
Fax:02921/3479870
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BDKJ Berlin sucht zum 1.09.2009 eine/n neue/n Freiwillige/n für unsere FSJ Stelle im BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) im Erzbistum Berlin. Falls du zwischen 17 und 26 Jahre als bist und schon immer mal wissen wolltest, was der BDKJ macht, ist das FSJ deine Chance! Das FSJ bietet dir die Möglichkeit an Aktionen (Bistumsjugendtag), Projekten (Jugendkirche) und in Strukturen des BDKJ / EAJ mitzuarbeiten.

Du erhälst hier Einblicke in die Arbeit der katholischen Jugendverbände, kannst dich selbst ausprobieren, eigene Ideen einbringen. Es beginnt am 1. September 2009 und endet im August 2010. Während des Jahres erhältst du ein Taschengeld. Falls du Fragen rund um das FSJ hast bzw. dich berwerben möchtest, melde dich bei

BDKJ Berlin
Susanne Altenburg
Tel.: 030 / 75690375
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Zivildienst im BDKJ Berlin sucht zum 1.08.2009 einen Zivildienstleistenden für vielfältige Aufgaben im Jugendpastoralen Zentrum in Berlin-Kreuzberg. Anfragen und Bewerbungen nimmt der Geschäftsführer entgegen:

BDKJ Berlin
Markus Weber
10999 Berlin
Waldemarstrasse 8-10
Tel.: 030/75690372
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JuKi Weigle-Haus bietet im Rahmen des Jahresteams Praktikumsmöglichkeiten oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Im August startet ein neues Jahresteam! Jetzt bewerben...

Das Weigle-Haus bietet im Rahmen des Jahresteams Praktikumsmöglichkeiten oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Im August startet ein neues Jahresteam! Wir freuen uns auf deine Bewerbung...! Werde ein Teil des neuen Teams und engagiere dich mit in der abwechslungsreichen & herausfordernden Arbeit des Weigle-Hauses!

Evangelische Jugend Weigle Haus e.V.
Jugendpfarrer Rolf Zwick
Hohenburgstrasse 96
45128 Essen
Tel.: 0201/871 54 63
Fax: 0201/871 54 65
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Die hier aufgeführten FSJ-/ Zivi-Stellen sind nicht alle innerhalb der JuKis, die noch zu besetzen wären. Falls dir noch mehr offene Stellen in den JuKis bekannt sind, mailt uns mit einer Kurzbeschreibung und Kontaktadresse, damit wir obige Angebote vervollständigen können:

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oder tragt sie gleich hier ein (keine Anmeldung erforderlich):

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