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"Eine Auszeichnung in Baden-Baden kann einem durchaus in die Pipeline für den Grimme-Preis oder den Deutschen Fernsehpreis bringen", schätzt die diesjährige Juryvorsitzende Klaudia Wick die Rolle des Fernsehfilmfestivals ein. Es solle darum gehen, "auf hohem Niveau über die Spitze des Eisberges zu reden". Novemberkind Das Kinodebut von Christian Schochow wurde bei dem Festival mit dem MFG-Star ausgezeichnet, der mit mit einer 'Carte Blanche' für eine Weiterbildung oder ein Stipendium im In- und Ausland gekoppelt ist. In der stilsicheren, stimmungsvoillen Inszenierung, mit der Schochow sein Studium an der Filmakademie Ludwigsburg abschloss, spielt Anna Maria Mühe kongenial in einr Doppelrolle, der sie die differenten Facetten glaubhaft abgewinnen kann - als Mutter und Tochter, als DDR und BRD. Das Leben geht so seinen gemütlichen Gang in dem kleinen Städtchen Malchow in Mecklenburg. Die 25jährige Inga (Anna Maria Mühe) lebt bei ihren Grosseltern, die keinen Hehl daraus machen, dass sie den guten alten DDR-Zeiten hinterhertrauern, und schiebt eine ruhige Kugel in der Stadtbibliothek. Der junge Konstanzer Literaturprofessor für kreatives Schreiben, Robert (Ulrich Matthes), der eines Novembertages in Malchow auftaucht, ermutigt sie zu Recherchen über ihre Vergangenheit. Er trägt seit langem eine fremde Geschichte mit sich herum, die aus ihm einen Autor machen könnte. Es ist die Geschichte von Anna und ihrer Tochter Inga. Zu Beginn der achtziger Jahre hatte Anna ihr Heimatdorf in der DDR mit einem russischen Deserteur verlassen, ihr fieberndes Kind allerdings liess sie bei den Grosseltern zurück - in der Hoffnung, es später nachholen zu können. Als dieser Plan scheitert, verzweifelt sie an ihrem neuen Leben und landet in der Psychiatrie, wo sie sich Jahre später das Leben nimmt.Bislang glaubte sie, ihre Mutter Anna (ebenfalls von A.M.Mühe dargestellt) sei bei einem Badeunfall ertrunken.
Auf der gemeinsamen Suche nach der Mutter kommen sich Inga und Robert näher. Doch er verfolgt mit der Reise ein ganz anderes Ziel, als ihr zu helfen. So wie Inga nach und nach die Wahrheit erfährt, so wird auch der Zuschauer allmählich darüber aufgeklärt, wie es zur flucht kam, warum Anna ihr Baby nicht mitnehmen konnte und warum es danach keinen Kontakt mehr gegeben hat. Die autobiografisch geprägte Reise zum eigenen Ich ist eben in den Kinos angelaufen und wird im SWR zu sehen sein. Ein jedem hohlen Pathos entsagender Blick auf die Realitäten im geteilten Deutschland, in dem Zwänge und Unrecht so unterschiedlich verteilt waren. Ein ungewöhnlicher Film über die deutsch-deutsche Vergangenheit.
Buch: Heide und Christian Schwochow, Regie: Christian Schwochow
Produktion: Sommerhaus Filmproduktion in Koproduktion mit "Debüt im Dritten" des SWR, der Filmakademie Baden-Württemberg und der Filmemacher Produktion, mit Unterstützung der MFG Baden-Württemberg und der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern. Produzent ist Jochen Laube, die Redaktion im SWR liegt bei Stefanie Gross.
Darsteller: Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Juliane Köhler u.a.
Don Quichote - Gib niemals auf!
Für die Privatsender ist die Teilnahme an dem Festival in gewisser Weise ein Spagat: Einerseits lockt die Verheissung eines Preises und andererseits konkurrieren alle Wettbewerbsbeiträge auch um den 3sat-Zuschauerpreis und werden daher während der Festivalwoche auch auf 3sat ausgestrahlt, was einen Privatsender sozusagen um die Werbeeinnahmen brächte, wenn er ein wirklich quotenträchtiges Stück ins Rennen schicken würde.
Daher werden von dieser Seite meist Produktionen gezeigt, bei denen mal etwas abseits des Sendeschemas gewagt wird - etwa in diesem Jahr er Sat.1-Film "Don Quichote" mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle - eine skurrile Geschichte zwischen Komödie, Fantasy und Abenteuerfilm in Einem, und es gibt da einen Moment, wenige Minuten vor Schluss, da setzt Christian Zübert seinen bis dahin sehr gelungenen Film aufs Spiel.
Don Quichote, der Ritter von der traurigen Gestalt, erkennt tatsächlich die Unsinnigkeit seines Unterfangens. Er weiss, dass er gebrechlich und jämmerlich ist, nachdem ihm buchstäblich der Spiegel vorgehalten wurde. Und schliesslich triumphiert er gar über die Windmühlen, um quasi mit der reichlich profanen Botschaft zu enden: "Jeder kann ein Wunder schaffen, wenn er es nur will." Aber: Bis dahin ist der Film ein wunderbares Beispiel für Mut innerhalb der halbherzigen deutschen Filmproduktionen. Christoph Maria Herbst, der sich zunächst gar gegen die Rolle wehrte, sich dann aber von der Regisseurin Sibylle Tafel überzeugen liess, gibt einen Don Quichote, den man so schnell nicht vergisst. Das Drehbuch schreibt ihm zahllose Pathos-triefende Sätze wie "Die Welt ist ein viel zu grossartiger Ort, um sich in dunklen Winkeln der Seele zu verstecken" vor. Und Herbst spricht sie mit der notwendigen Ernsthaftigkeit, ohne komödiantischen Unterton. Immer mit dem Ziel, seinen Ritter nicht der Lächerlichkeit preiszugeben: "Er liess sich nur ohne Doppelbödigkeit anlegen. Ich habe es tunlichst vermieden, noch einen Kommentar dazu zu spielen." So darf sich der Zuschauer selbst sein Bild machen und hat seinen Spass dabei, denn Don Quichote lebt noch! Der 12-jährige Moritz begegnet in Spanien zufällig einem wunderlichen Reiter, der behauptet, der legendäre Don Quichote zu sein. Die beiden freunden sich an und erleben miteinander zahlreiche spannende Abenteuer.
Buch: Christian Zübert, Regie: Sibylle Tafel
Produktion: Oliver Keune, Roxy Film, für SAT.1
Darsteller: Christoph Maria Herbst, Johann Hillmann, Saskia Vester u.a.Ihr könnt Euch niemals sicher sein
Der Film ist ein intensives Drama um einen potentiellen bzw. vermeintlichen Amokläufer, der betroffen macht und polarisiert. Das Jury-Mitglied, die Schauspielerin Eva Mattes, fasste ihre Eindrücke plastisch zusammen: "In den ersten zehn Minuten verliebe ich mich in den Hauptdarsteller, und in den zehn Minuten darauf wird er auseinander genommen - und ich bin mittendrin." Und dort bleibt man auch bis zum Schluss, denn Drehbuch und Regie halten raffiniert offen, ob die schwelende Wut der Hauptfigur zum Ausbruch kommt oder nicht.
Als der 17jährige Gymnasiast und Hobby-Rapper Oliver Rother einen seiner drastischen Songtexte über ein Massaker in der Schule liegen lässt, schrillen die Alarmglocken. Der Schulleiter informiert die Polizei. Olivers Eltern kämpfen zwar um ihren Sohn, aber der Junge spürt, dass sie im tiefsten Innern ebenfalls von Zweifeln geplagt werden. Kennen sie ihren Sohn wirklich?
Der WDR-Film der gebürtigen Karlsruherin Nicole Weegmann, die für ihr Filmdebut vor acht Jahren den MFG-Star erhielt, ist so etwas wie der inoffizielle Festivalgesamtsieger. Die Zuschauer von 3sat entschieden sich ebenso wie die Studenten verschiedener Filmhochschulen, die einen eigenen Preis vergaben, für diese cineastische Bearbeitung eines gewagten Stoffes. Ein Drehbuch-Sonderpreis ging an Eva und Volker A. Zahn und für die beste schauspielerische Leistung wurde Ludwig Trepte ausgezeichnet.
Buch: Eva Zahn, Volker A. Zahn, Regie: Nicole Weegmann / Produktion: Iris Wolfinger, Micha Terjung, Cologne Film, im Auftrag des WDR
Darsteller: Ludwig Trepte, Jenny Schily, Jürgen Tonkel u.a. Die Tränen meiner Mutter
Das Filmmelodram, das der in Südamerika gebürtige Alejandro Cardenas Amelio für die ZDF-Reiche 'Das kleine Fernsehspiel' drehte, gibt Einblicke in die Lebensumstände einer Migranten-Familie, die es nach West-Berlin verschlagen hat.
Eine geräumige Fabriketage in den 80ern. Den 10jährigen Alex und seine Eltern Carlos und Lizzy hat es auf der Flucht vor der argentinischen Militärjunta nach Westberlin verschlagen. Während seine Eltern mit unterschiedlichem Erfolg versuchen, sich an die neuen Lebensumstände fern der Heimat zu gewöhnen, lernt Alex, dass auch eine skurrile WG eine "richtige" Familie sein kann.
Weder seine sich langsam entwickelnden geheimnisvollen telekinetischen Fähigkeiten noch die erste Liebe können jedoch verhindern, dass Alex’ Eltern sich nach und nach voneinander entfernen: Lizzy fühlt sich in Deutschland und mit ihrer Arbeit als Journalistin wohl, Carlos dagegen zieht sich immer mehr in sein Künstler-Schneckenhaus zurück. Dass ausgerechnet Anita die spanische Freundin von Mitbewohner Jürgen zu Carlos durchzudringen scheint, passt Alex gar nicht in den Kram.
Buch: Cuini Amelio-Ortiz und Alejandro Cardenas Amelio, Regie: Alejandro Cardenas Amelio
Produktion: Filmworker in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel, der Nicolas Grupe Filmproduktion, der Creado Film sowie Cinemedo. Gefördert mit Mitteln der Filmstiftung NRW, dem Medienboard Berlin Brandenburg sowie dem Kuratorium junger deutscher Film.
Darsteller: Adrian Gössel, Rafael Ferro, Erica Rivas, Alice Dwyer u.a. Der schwarze Löwe
Dass Fussball auch Integration bedeuten kann, zeigt der neue ORF-Film von Wolfgang Murnberger: Die auf wahren Begebenheiten basierende Tragikomödie ( "Der schwarze Löwe" schildert - nach einem Drehbuch des Erfolgsduos Uli Brée und Rupert Henning - ein kleines Fussballwunder inmitten grosser Menschlichkeit. Der Fernsehfilm ist angelehnt an das Schicksal des nigerianischen Asylwerbers Emmanuel Antiga, der nach kurzer Erfolgsgeschichte als Libero im SV Eichgraben - "Tiger von Eichgraben" genannt - im Januar 2006 in seine Heimat abgeschoben wurde.
Der heruntergekommene SV Heidfeld ist dank dreier nigerianischer Asylwerber erfolgreicher denn je. Doch eines Tages, kurz vor dem Entscheidungsspiel, bekommt einer der drei Kicker den Abschiebebescheid zugestellt. Das ganze Dorf ist bereit, für seinen "schwarzen Löwen" zu kämpfen. Ein menschliches wie politisches Drama nimmt seinen Lauf. Hier verfilmte Erfolgsregisseur Wolfgang Murnberger, der derzeit an der Wolf-Haas-Adaption "Der Knochenmann" arbeitet, erstmals eine wahre Begebenheit.
Für das Autorenduo Brée und Henning, mit dem Murnberger schon mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet hatte (u. a. bei der Filmtrilogie "Brüder"), soll der Film "kein deprimierender sein, sondern einer, der Hoffnung macht. Wir haben versucht, eine vielschichtige Erzählweise zu praktizieren, und so hat die Geschichte Licht und Schatten und ein Ende, das der Realität entspricht", und Murnberger stellt klar: "Es geht uns darum, einen unterhaltsamen Film zu produzieren; die reale Geschichte wird in Fiktion umgewandelt."
Buch: Rupert Henning und Uli Brée, Regie: Wolfgang Murnberger
Produktion: Danny Krausz und Kurt Stocker, Dor Film, Wien, Im Auftrag des ORF
Darsteller: Wolfgang Böck, Isabel Karajan, Michael Steinocher, August Schmölzer, Sule Rimi, Hosh Kane, Robert Bertrand u.a. Das Gelübde
Dominik Graf: "Die Menschen brauchen die Religion, sie ist ein menschliches Grundbedürfnis. Erst, wenn sie zur Leidenschaft, zum Fundamentalismus, zur Bekriegung anderer Meinungen, Lebensformen und Gefühle führt, ist Religion ein Gift. Das haben wir oft genug in der Geschichte zu spüren bekommen." Graf führte Regie und schrieb zusammen mit Markus Busch das Drehbuch auf der Grundlage eines Romans von Kai Meyer von 1998. Das historische Drama basiert auf überlieferten Begebenheiten des Jahres 1818 im westfälischen Dülmen. Der deutsche Schriftsteller Clemens Brentano (1778 - 1842) zählt zu einer der schillerndsten Figuren der deutschen Frühromantik. Er schrieb Märchen, Romane, Novellen und Gedichte und brachte mit Achim von Arnim die Volksliedersammlung "Des Knaben Wunderhorn" heraus.
"Die Mystikerin des Münsterlandes" wurde am 3. Oktober 2004 von Papst Johannes Paul II. in Rom selig gesprochen. Anna Katharina Emmerick wurde jedoch nicht wegen ihrer überlieferten Visionen oder Stigmata zur Seligen erklärt. Entscheidend seien vielmehr ihre soziale Gesinnung, Nächstenliebe und christliche Konsequenz gewesen.
Münsterland 1818 - einer Zeit, die geprägt ist vom Konflikt zwischen katholischer Anti-Aufklärung und preussischem Fortschrittsdenken: Um Trost und Zuspruch zu erhalten, pilgern unzählige Gläubige an das Krankenlager der Nonne Anna Katharina Emmerick, an deren Körper sich die Wundmale Christi auf Brust, Stirn und Händen zeigen. Die stark geschwächte Nonne nimmt nur wenig Nahrung zu sich und hat ihr Krankenlager seit Jahren nicht verlassen. Sie wird von einem Geistlichen, Pater Lambert, und ihrer Schwester Gertrud aufopferungsvoll versorgt.
Aus dem fernen Berlin reist der Dichter Clemens Brentano nach Dülmen ans Lager der Emmerick. Im Jahr zuvor hatte sich der einstige Lebemann auf die Religion seiner Jugend besonnen, die Generalbeichte abgelegt und seither als Katholik unter preussischen Protestanten gelebt. Die in Berlin von ihm umworbene Pfarrerstochter Luise Hensel versucht er zur Konversion zum Katholischen Glauben zu bewegen.
Nun hat Brentano endgültig Abschied vom Künstlertum genommen und hofft, durch die Begegnung mit der verehrten Nonne ein besseres Ich zu finden. Als schlichter "Schreiber der Wunder Gottes" begibt er sich ans Krankenbett der Anna Katharina, um deren Visionen und Ansichten niederzuschreiben. - er kann nicht glauben, dass sie seit fünf Jahren nichts mehr gegessen haben soll und ihre Wundmale auf Brust, Stirn und Händen echt sind - ist er später völlig von ihrer Wahrhaftigkeit überzeugt.
Denn je öfter er mit Anna spricht, desto mehr zieht sie ihn in ihren Bann. Das Zusammentreffen des einstigen Lebemanns mit der charismatischen Nonne wird zu einem entscheidenden Erlebnis, führt beide in eine existentielle Krise. Brentano erfährt nach und nach, dass nicht nur hinter seiner frommen Maske ein dunkler Schatten schlummert. In einem Schweigegelübde versprechen sie sich niemals über das, was zwischen ihnen geschehen ist, zu sprechen.
Dominik Graf: "Die Figur von Clemens Brentano und ihre innere Zerrissenheit. Diese Sehnsucht, alles, was ihn quält, sein Ehrgeiz, seine Enttäuschung und seine Liebesverluste, loszuwerden in einem Glauben. Er stürzt sich in den Glauben fast wie in eine Ideologie in der Hoffnung auf Rettung. Und dann diese langsame Auflösung seiner sehr fundamentalistischen Position in einen wieder etwas sanfteren Blick auf sich selbst. Im Grunde ist es wie eine Biografie in Kurzform."
Buch: Dominik Graf, Markus Busch, Regie: Dominik Graf
Produktion: Colonia Media Köln in Koproduktion mit WDR und ARTE, gefördert von der Filmstiftung NRW.
Darsteller: Misel Maticevic, Tanja Schleiff, Arved Birnbaum, Anke Sevnich, u.a.
Mein Freund aus Faro siehe auch → FILMTIPp 11/08
Den offiziellen Kinostart hat dieser film, ebenso wie Novemberkind, schon hinter sich. Mit leichter Hand, aber ohne die der Geschichte innewohnende komische Tragik zu stark zu forcieren, erzählt die Kölnerin Nana Meul von der burschikosen Mel, die mit ihrer geschlechtlichen Identität nicht klar kommt.
Die burschikose Mel wächst in einem Männerhaushalt auf und steht besonders ihrem Bruder Knut sehr nahe. Bei seiner Verlobung stellt sie - genervt von den Fragen nach ihrem Single-Dasein - ihren neuen portugiesischen Kollegen Nuno als ihren Freund "Miguel" vor. Doch als sie sich in die 14-jährige Jenny verliebt, die Mel für einen Jungen hält, tritt sie selbst als "Miguel" auf.
Jenny ist begeistert vom romantischen Miguel, der so anders ist als die Jungs aus ihrer Clique. Unter den argwöhnischen Augen ihrer Freunde entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung. Bevor Mel dazu kommt, Jenny die Wahrheit zu sagen, hat ihre Clique Jennys Mutter gegen den vermeintlichen Portugiesen aufgehetzt. Doch obwohl Mel es endlich geschafft hat, Jenny ihre wahre Identität zu enthüllen, gelingt es Jenny nicht mehr, ihre Clique von einem finalen Rachefeldzug abzuhalten.
Buch und Regie: Nana Neul Produktion: Wüste Film West, Köln, in Zusammenarbeit mit dem WDR, gefördert von der Filmstiftung NRW
Darsteller: Anjorka Strechel, Lucie Hollmann, Manuel Cortez, Florian Panzner u.a. |