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Mittwoch, 8. September 2010
Jugendkirche bringt Vorurteile ins Wanken PDF Drucken
Geschrieben von pierre roh   
Samstag, 15. November 2008
Jugendkirche bringt Vorurteile ins Wanken'Ins Wanken bringen', das will die Ausstellung "Sucht hat immer eine Geschichte", die noch bis 21. November in der Jugendkirche "Believe" in Bocholt zu sehen ist, erreichen. Der Rundgang mit zwölf Stationen konfrontiert die Besucherinnen und Besucher mit dem eigenen Suchtverhalten, räumt mit Missverständnissen auf und macht die Ohnmacht der Angehörigen deutlich. Die Wanderausstellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ist auf Initiative der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken und der Jugendkirche "Believe", die in der Aula des St.-Josef-Gymnasiums zuhause ist, erstmals in Bocholt zu sehen.

"Sucht hat immer eine Geschichte" richtet sich insbesondere an Jugendliche, aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Sucht- und Jugendarbeit und alle anderen Interessierten sind willkommen. "Die Ausstellung bietet einen anspruchsvollen Rahmen für die persönliche und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht", erläutert Werner Rasch aus der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises. Er hofft, dass viele Klassen weiterführender Schulen die Chance zum Besuch nutzen. Für sie bieten die Organisatoren Führungen mit Experten aus der Suchtberatung an.

Ist jeder, der Drogen nimmt, süchtig? Sind alle Drogen illegal? Wie kann man eine Suchtentwicklung verhindern? Antworten auf diese und viele andere Fragen erschliessen sich den Besucherinnen und Besuchern auf kreative Art. Es gibt viel zu sehen, aber auch zu hören, zu riechen und zu tasten. Fallbeispiele zeigen Ursachen der Suchtentwicklung und Möglichkeiten zur Vorbeugung auf. Parallel gibt es Informationen über Suchtmittel und deren Wirkung sowie zu wichtigen Ansprechpartnern zum Thema.

An der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung "Sucht hat immer eine Geschichte" am 9. November um 15.30 Uhr der Jugendkirche "Believe" in der Aula des Bocholter St.-Josef-Gymnasiums nahmen neben einer Vertreterin des Landes auch Landrat Gerd Wiesmann, Bürgermeister Peter Nebelo und Kreisdechant Wilfried Theising teil. Ansprechpartner vor Ort waren un dwerdne sein Werner Rasch und Christel Sondermann aus der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises.

Der Besuch der Ausstellung, die auch zur Überprüfung des eigenen Konsumverhaltens anregen soll, ist kostenlos. Möglich macht das eine enge Kooperation der Initiatoren mit der Stadt Bocholt, der Sucht- und Drogenberatung des SKM, dem Kreuzbund, dem St.-Josef-Gymnasium und der Stadtsparkasse Bocholt. Schulklassen können montags bis freitags zwischen 8.15 und 13.15 Uhr den Rundgang absolvieren. "Wie bei unseren letzen Ausstellungen "Offroadkids", "Auch Tote essen Nutella" und der "Schutzengelausstellung" von missio, freuen wir uns auch dieses Mal auf regen Zulauf," so Andre Bösing, Leiter der Jugendkirche.

Die Führung dauert etwa 90 Minuten. Eine Anmeldung ist erforderlich im Pfarrbüro der Pfarrgemeinde St. Georg bei Anja Daut oder Roswitha Wolters unter Tel.: 02871/254418. Alle anderen Interessierten haben dienstags, mittwochs und donnerstags, jeweils von 16 bis 20 Uhr, die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen. Auch nachmittags sind Führungen auf Anfrage möglich. Weitere Informationen gibt es bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken, Tel.: 02861/82-1086 oder -1088, und im Internet unter www.kreis-borken.de/suchtvorbeugung.


 
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